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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „dem Buchhandel geht es nicht gut“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Hey Dude, was geht?“: Die beiden Comics Doppeltes Glück mit dem roten Affen (Avant) und Blast (Reprodukt) „führen ins Abseitige und Abgründige der Gesellschaft“.

„Mit Olaf, die Ringelnatter verfolgend“: Das Marbacher Literaturarchiv „lässt uns durch ein frühes Fotoalbum Hermann Hesses blättern“, gemeint ist das Marbacher Magazin Heft 139.

„Gewitztes Unschuldslamm“: der ehemalige MDR Intendant Udo Reiter hat mit Gestatten, dass ich sitzenbleibe (kommt am 18. Februar bei Aufbau) seine Memoiren vorgelegt.

„Das Buch des Verbrechens“: Der Kreuzworträtselmord „war der spektakulärste Kriminalfall der DDR. Die Exfreundin des Täters hat jetzt einen Roman darüber geschrieben – und gerät unter Verdacht“ (Sutton).

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der weiße Ritter“: Hans Barlach hat einen neuen Vorschlag zu Suhrkamp gemacht, er schlägt den Einstieg eines neuen Mehrheitsgesellschafters vor, Namen nennt er aber noch nicht.

Heute Kinder- und Jugendbücher:

Vorgestellt werden das Bilderbuch Garmans Geheimnis von Stian Hole (Hanser) und der Roman Zuletzt die Hunde von Marita de Sterck (Oetinger).

Neue Sachbücher:

In Alles Recht geht vom Volksgeist aus porträtiert Benjamin Lausen „den berühmten Rechtsgelehrten Friedrich Carl von Savigny“ (Nicolai).

In Literatur:

„Eine Frau braucht viele Gesichter“: Eva Menasse „erzählt in ihrem neuen Roman Quasikristalle aus dem Leben ihrer Heldin, die sich immer wieder neu erfindet“ (K&W).

„Der Stolz der Katze auf ihren neuen Tode“: Silke Scheuermann (Die Häuser der anderen) schreibt über den „bipolaren Kosmos“ der Silvia Plath und ihre Bücher Die Bibel der Träume, Zungen aus Stein (beide FVA) und Die Glasglocke (Suhrkamp).

Die Welt

Auch hier kurz: „Vor dem Termin am Frankfurter Landgericht am kommenden Mittwoch, bei dem möglicherweise ein Urteil über die Zukunft der Suhrkamp-Verlagsgruppe gesprochen wird“, äußert sich Hans Barlach in einem SPIEGEL-Interview. „So ein Verlag gehört in gute Hände.“ Deshalb könne er sich „vorstellen, dass die Familienstiftung ihre Mehrheit abgibt“ und auch seine Medienholding AG ihre Anteile soweit abgebe.

Im Tischgespräch wird der polnische Schriftsteller Zbigniew Mentzel Alle Sprachen dieser Welt (dtv) befragt.

Die Bücher der Beilage hatten wir bereits gemeldet [mehr…].

Süddeutsche Zeitung

„So persönlich wie möglich“: Dem „Buchhandel geht es nicht gut, in Berlin aber wächst die Zahl der unabhängigen Buchhandlungen. Was zeichnet sie aus? Ein Besuch bei Buchhändlern, die Kuratoren ihres eigenen Sortiments geworden sind.“

„Trieb, Lust und Strenge“: Über Dagmar Herzogs Buch Paradoxien der sexuellen Liberalisierung (Wallstein).

„Wenn die Zofe nullmal klingelt“: Agnes Grey, der „schmerzliche Gouvernanteroman“ der jüngsten Brontë-Schwester Anne Brontë liegt in einer neuen deutschen Übersetzung vor (dtv).

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