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Frankfurter Rundschau
250. Geburtstag von Johann Gottfried Seume – der Klassiker, der sozusagen am meisten „bewandert“ war. Bruno Preisendörfer hat bei Galiani über das „ungeschützte Leben“ dieses Autors geschrieben: Der waghalsige Reisende.
Wolf Haas hat den Bremer Literaturpreis erhalten.
Islamisten haben in Timbuktu die Bibliothek in Brand gesteckt. Zum Bücherverbrennen brauchte es ja schon immer eine ganz bestimmt geistige Ausrüstung (oder Nichtausrüstung); die Bibliothek zählt im übrigen zum Weltkulturerbe der Unesco.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Vielbewandert“, „kantig“ – der gute Seume kann sich vor Anspielungen gar nicht retten. Hauptsache aber, dass er nicht vergessen ist (wie er befürchtete): auch die FAZ würdigt Preisendörfers Biographie Der waghalsige Reisende (Galiani).
Annotiert
Marie-Luise Scherer Die Bestie von Paris und andere Geschichten (Matthes & Seitz)
Neue Sachbücher
„Dumm wird man nicht geboren, für dumm wird man verkauft“: Hanna Rosin Das Ende der Männer und der Aufstieg der Frauen (Berlin).
Peter Stamm ist für den Man Booker International Prize nominiert. Der Sieger wird am 2. Mai bekanntgegeben.
Viktor Jerofejew über Depardieus Ranschmeißen an den Demokraten Putin: „Man muss Russland schrubben, damit es für Depardieu glänzt“ – die Überschrift sagt alles.
Die Gema verklagt Youtube wegen der umstrittenen Videoblocker.
Die Welt
Heute nix.
Süddeutsche Zeitung
Bericht von den Afrikanischen Literaturtagen in Frankfurt [mehr…], die sich u.a. mit der Frage beschäftigten: Warum haben es afrikanische Autoren so schwer, ins Deutsche übersetzt zu werden, oder, umgekehrt: Warum lassen wir uns soviel Neues entgehen?
Nicht nur Preisendörfers Biographie Der waghalsige Reisende (Galiani), sondern auch ein „Original“: Johann Gottfried Seume Apokryphen. Textkritische Ausgabe (Verlag Lumpeter & Lasel).
Das politische Buch
Vera Hierholzer, Sandra Richter Goeth und das Geld (Freies Deutsches Hochstift).
„Bericht in eigener Sache“: Janine di Giovanni Die Geister, die uns folgen (Bloomsbury).