Ab Februar wird es die Buchhandlung Gustav Sprey in Seligenstadt nicht mehr geben. 1921 von Gustav Sprey an der Bahnhofstraße gegründet, führte Gerhard Sprey (50) die Buchhandlung schon in dritter Generation weiter. Doch nun gibt er auf: „Es geht nicht mehr“, wird Sprey von der op-online zitiert.
„Internet und auch die Marketingpolitik der Stadt Seligenstadt machen den wirtschaftlichen Betrieb des Geschäfts nicht mehr möglich“, erklärt Sprey die Gründe für die Geschäftsaufgabe: „Heutzutage ein Einzelhandelsgeschäft zu führen mit diesem Warenangebot, kommt wirtschaftlicher Selbstausbeutung nahe.“ Das Geschäft im Familienhaus vermietet er nun, er selbst will als Fotograf und Industrie-Designer arbeiten.







