Der Branchenmonitor Buch meldet: „Die Umsätze in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhäuser verzeichneten im Oktober ein Plus von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Für diesen Anstieg sind wohl nicht nur der eine Verkaufstag mehr verantwortlich, sondern auch besonders umsatzstarke Herbsttitel. Bereits im September (mit einem Verkaufstag weniger als im Vorjahr) hatte hier ein Plus von 0,8 Prozent gestanden. Kumuliert verkleinert sich das Minus für die ersten zehn Monate nun auf 1,2 Prozent.
Auch der Sortimentsbuchhandel erreichte im Oktober mit plus 1,8 Prozent nun -zum ersten Mal seit März- den positiven Bereich (September: minus 1,2 Prozent). Das Rechnungsgeschäft schloss mit einem Plus von 18,1 Prozent.
Zum ersten Mal seit März konnten im Oktober alle drei Editionsformen den Monat positiv beschließen. Vor allem Taschenbücher verzeichneten mit plus 10,7 Prozent einen deutlichen Aufschwung (September: plus 4,8 Prozent), gefolgt von Hörbüchern mit einem Plus von 9,2 Prozent (September: minus 0,9 Prozent). Auch für Hardcover fiel der Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat mit plus 2,7 Prozent weitaus positiver aus als noch der September (September: minus 0,8 Prozent).
Die Warengruppen taten es den Editionsformen gleich und verbreiteten durchweg positive Herbststimmung. Ratgeber, Belletristik sowie Kinder- und Jugendbücher führten mit plus 7,6 Prozent, 6,5 Prozent und 5,5 Prozent die Reihe an (September: minus 0,2 Prozent, plus 5,3 Prozent, plus 0,5 Prozent). Mit leichtem Abstand folgten Geisteswissenschaften, Kunst, Musik mit plus 5,1 Prozent sowie Reise mit plus 3,0 Prozent (September: minus 2,2 Prozent, minus 2,4 Prozent).
Auch die übrigen Wissenschaften hatten Positives zu vermelden: Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft beschlossen den Oktober mit plus 1,3 Prozent, Naturwissenschaften, Medizin, Informatik mit plus 1,0 Prozent (September: minus 5,3 Prozent, minus 4,5 Prozent). Und auch am Ende des Herbstreigens steht ein positives Vorzeichen: Sachbuch erzielte im Oktober ein Plus von 0,8 Prozent (September: minus 5,8 Prozent).“






