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Branchenmonitor Buch: Herbstbeginn bringt Umsatzplus

Die Umsätze in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhäuser verzeichneten im September ein Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (August: minus 0,3 Prozent), obwohl ein Verkaufstag weniger als im vergangenen Jahr zur Verfügung stand. Für die ersten neun Monate ergibt sich damit ein kumuliertes Umsatzminus von 2,0 Prozent.

Der Sortimentsbuchhandel erreichte den positiven Bereich im September zwar nicht, verkleinerte jedoch sein Minus auf nun 1,2 Prozent (August: minus 2,5 Prozent, Juli: minus 6,8 Prozent). Das Rechnungsgeschäft schloss mit einem Minus von 2,0 Prozent.

Bei den Editionsformen konnten Taschenbücher an das positive Ergebnis des Vormonats anschließen und dieses noch vergrößern: Ein Plus von 4,8 Prozent stand hier im September (August: plus 2,0 Prozent). Hardcover und Hörbücher mussten jedoch im Vergleich zum Vorjahresmonat mit minus 0,8 Prozent und minus 0,9 Prozent leichte Einbußen hinnehmen (August: minus 1,6 Prozent / plus 3,6 Prozent).

Bei den Warengruppen lagen im September die Belletristik und das Kinder- und Jugendbuch vorn. Belletristische Bücher erreichten mit 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar ihr bisher bestes Ergebnis in 2012 (August plus 2,4 Prozent). Auch für Kinder- und Jugendbücher sah der September des aktuellen Jahres positiv aus: um 0,5 Prozent legten sie gegenüber dem Vorjahresmonat zu (August: minus 2,6 Prozent).

Alle anderen Warengruppen mussten jedoch Umsatzrückgänge hinnehmen. Sachbücher lagen um 5,8 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahres (August: minus 6,3 Prozent). Auch die Wissenschaften blieben hinter dem September 2011 zurück: Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft mit minus 5,3 Prozent (minus 1,7 Prozent), Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, mit minus 4,5 Prozent (minus 7,4 Prozent) und Geisteswissenschaften, Kunst, Musik mit minus 2,2 Prozent (minus 0,6 Prozent). Auch die Kategorien Reise und Ratgeber profitierten mit einem Minus von 2,4 bzw. minus 0,2 Prozent nicht vom Herbstauftakt (August: minus 0,7 / plus 2,0 Prozent).

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