„Ein gehöriger Schrecken durchfuhr Köhl-Mitarbeiterin Marielle Biess am Freitag morgen“, beginnt der Bericht von Rolf Köhl. In der Nacht hatten Einbrecher seinen Laden heimgesucht.
Die Sachbearbeiterin für Versand und Firmenservice ist früh vor 8 Uhr stets die erste in der Buchhandlung. Dort muss sie entsetzt auf die hölzerne Zwischentür zur Kenntnis nehmen: Komplett eingetreten, aufschließen weder möglich noch nötig, in Köhls Büro alles durchwühlt, Stahlschrank Schubladen offen. „Wechselgeld und Vorverkaufs-Umschlägen: alles weg!“ Die Diebe suchten offenbar vor allem leicht bewegliche Beute. „Leicht tragbare Beute aus der Buchhandlung war für die oder den fortschrittlichen Einbrecher wohl nur das e-book-Reader Angebot, das sie komplett mitgehen ließen. Es wird wenig Freude machen: Die Geräte können durch die Gerätenummer gesperrt werden.“