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bfd feierte 25 Jahre Firmengeschichte und neues Firmengebäude / Bilder vom Fest

Dieter Buchholz feiert seinen Erfolg

Ein riesen großes Zelt, drei Bands, Walking Acts vor dem Eingang, Spaß-Kellner, Kabarett-Gruppen auf der Bühne und schließlich ein fast unüberschaubar großes Buffet: Unternehmensgründer Dieter Buchholz und Dirk Simon, Sprecher der Geschäftsführung, ließen nichts aus. Am letzten Freitag feierten sie zwei Anlässe: 25 Jahre buchholz-fachinformationsdienst (bfd) und einen neuen Anbau.

Feiern können die Fachbuchhändler aus dem Saarländischen Bexbach, wurde immer wieder versichert, aber am letzten Freitag hat Buchholz auch seine eigenen Mitarbeiter ins Staunen versetzt: Es war wohl das größte Fest der Firmengeschichte, versicherten diese immer wieder. Über 300 Gäste wurden verwöhnt. Die Anlässe waren auch würdig: „In den 25 Jahren Firmengeschichte gab es nie eine Umsatzdelle“, freute sich Dieter Buchholz und hängte eine große Tafel mit den Balken des stetig steigenden Erfolges in das Festzelt. Gleichzeitig war aber auch kurz vor dem Fest ein neuer Anbau fertig geworden, der die wohl früher beengten Verhältnisse deutlich entspannt.

Die Gesamtinvestitionen in neue Geschäftsfelder, Technik, die Wissensplattform bfd online® und den Erweiterungsbau belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro. In den neuen Räumen roch es noch nach Farbe. Durch die Räume führten Simon und Mit-Geschäftsführer Dr. Hans Georg Osthof, zuständig für die IT, mit Stolz auch zahlreiche Verlagsvertreter. Denn die Maler waren gerade erst am Vortag fertig geworden. Gesehen wurden u.a. Jan Oßenbrink (nwb), Michael Schmid (Schäffer Poeschel), Günter Kopietz und Christian Appelt (beide C.H.Beck), Gildo Lange (Dr. Otto Schmidt), Christiane Rothhuber (WEKA), Stefan Jaitner (HüthigJele Rehm), Hermann Ruckdeschel (Boorberg), Dr. Dieter Thiele (Stollfuß).

„4000 Quadratmeter neue Nutzfläche gibt es jetzt, eine Mio. Euro wurde allein in neue IT-Technologie gesteckt, 16 Kilometer Netzleitung mussten verlegt werden“, berichtete Osthof. Viel wurde in die Sicherheit investiert: Die Daten lagern jetzt gleichzeitig auf zwei unabhängigen Servern in zwei verschiedenen Gebäudeteilen, die Brand geschützt und sicher vor Vandalismus sind, es gibt ein Notstromaggregat, mit dem bfd sogar einen Tag ohne Strom auskommen könnte.

„Wir sind längst nicht mehr nur Buchhändler, sondern auch IT-Dienstleister. Bereits Mitte der 90er Jahre haben wir zwei Mitarbeiter eingestellt, die sich um elektronische Medien kümmern sollten“, hatte Buchholz am Morgen in einer Pressekonferenz gesagt. Und deshalb hatte Buchholz seine Firma auch noch vor der Jahrtausendwende umbenannt. Nicht mehr „buchholz-fachliteraturdienst“, sondern „buchholz-fachinformationsdienst“ hieß das Unternehmen fortan. „Das haben uns später andere Fachbuchhändler nachgemacht“, so Buchholz. Buchholz war auch der erste der Branche, der sein Unternehmen nach ISO zertifizieren ließ.

Die Feier war deshalb auch etwas Besonderes, weil sie erlaubte, mehr Einblicke über das Unternehmen zu erhalten, als man es in der Vergangenheit gewohnt war, das begrüßten auch Verlagsvertreter. „Buchholz ist in den letzten Jahren souveräner geworden“, äußerte einer von ihnen seinen Respekt. In diesem Jahr wollen die Bexbacher die Schallmauer von 40 Mio. Euro Umsatz durchbrechen. Und sie sind zuversichtlich, dass sie es schaffen. Der Eindruck bestätigte: bfd hat es bisher geschafft, seine Kunden den richtigen Medienmix zu verkaufen. Das weiterhin zu gewährleisten, bleibt eine Herausforderung.

„Jedes Jahr war das beste der vorherigen Firmengeschichte“, dieser Satz von Dieter Buchholz bleibt weiter das Ziel der Bexbacher. Und der 69-Jährige, der einst aus dem Vertrieb bei Haufe heraus seine Karriere als Unternehmer begann, wirkt heute noch selten sentimental, wenn er zurückblickt. Eher belustigt über sich selbst. „Ich habe selbst nicht damit gerechnet, dass so ein Erfolg wird, was damals in einer Weinstube bei Würzburg begann“, sagt er.

Seine Idee trägt das Unternehmen bis heute: Der ehrliche Makler sein zwischen Anwendern und Verlagen. Und das Wort „Ehrlichkeit“ trägt er nicht nur vor sich her, wie auf der Feier deutlich wurde. Sein vielfältiges soziales Engagement, mit dem er auch nach innen seinen Betrieb stets geführt hat, bescherte dem SPD-Mitglied, der auch für Ministeriumsämter im Gespräch war, viele dankbare Menschen auf der Feier. Und dieser Dankbarkeit verdankt er ein ungeheures Netzwerk auf das er sich verlassen kann. Auch deshalb trägt seine Idee von vor 25 Jahren auch im Übergang zur Digitalisierung weiter.

Siehe auch das Interview mit Dirk Simon zur Zukunft des Fachbuchhandels [mehr…].

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