
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
„Die feindlichen Stunden“: Dem neuen Roman von António Lobo Antunes „fehlt alles Versöhnliche“. Dafür dirigiert der Autor virtuos und erzählt ein klassisches Szenario seiner Bücher: drei Generationen auf einem Hof, unter dem gewalttätigen Großvater leidend.
António Lobo Antunes, Der Archipel der Schlaflosigkeit (Luchterhand)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Karl Siebrechts Lehr- und Wanderjahre“: Ulrich Noethen liest Hans Falladas Ein Mann will nach oben, dabei ist ein „berückendes Hörspiel einer einzigen Stimme“.
Hans Fallada, Ein Mann will nach oben (Osterwold)
„Katz und Maus“: Aus dem Nachlass von Oliver Storz: eine Stimme, die man seit Grass‚ Katz und Maus nicht mehr vernommen hat. Gelesen von Matthias Brandt.
Oliver Storz, Als wir Gangster waren (Hörbuch Hamburg)
„Du sollst wollen, dass dein Leben gelingt“: Der amerikanische Philosoph Ronald Dworkin über Toleranz und Weltoffenheit.
Ronald Dworkin, Gerechtigkeit für den Igel (Suhrkamp)
„Stalin unter den Kleinodien“: Peter Hacks und André Thiele schicken sich Kampfesgrüße.
Hrsg. Felix Bartels, Der Briefwechsel zwischen Peter Hacks und André Thiele. 1997 – 2003 (Eulenspiegel)
„Mädchen, die als Frauen zur Welt kommen“: Pola Negris Lebensgeschichte liest sich auch ohne fiktionale Eingriffe wie ein Roman – Daniela Dröscher betreibt zu viel Mythisierung.
Daniela Dröscher, Pola (Berlin Verlag)
„The Blick from the Bridge“: Mit Wolf Haas macht sogar Sprachtheorie Spaß. Sein Roman ist eine „Metafiktion mit anarchischem Witz“ und folgt den ältesten Fragen von Literatur: wie Menschen ihre Realität erschaffen und wie sie über die Welt nachdenken.
Wolf Haas, Die Verteidigung der Missionarsstellung (Hoffmann und Campe)
„Unser Lehrer Dr. Precht“: Ein Porträt über Richard David Precht, der sich „zu allem äußert“ aber auch „von jedem gefragt wird“.
Süddeutsche Zeitung
„Prosperos Zauberbuch“: Mona Körte erzählt die Geschichte der „produktiven Schriftvernichtung“
Mona Körte, Essbare Lettern, brennendes Buch, Schriftvernichtung in der Literatur der Neuzeit (Wilhelm FInk Verlag)
„Der Nager und seine Kinder“: Ulitzkaja zeigt sich als „Meisterin in der schönen Kunst der literarischen Verschwendung“ und präsentiert ein Panorama der sowjetischen Geselschaft, „randvoll mit traurigen Geschichten und übermütigen Anekdoten“.
Ljudmila Ulitzkaja, Das grüne Zelt (Hanser)
Die Welt
„Die Hohlgesinnten“: Der Pariser Autor und Lektor bei Gallimard Richard Millet lobt Anders Breivik „literarisch“.
und „Die Literarische Welt“:
Carmen Stephan, Mal Aria (S. Fischer)
Nora Bossong, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Hanser)
Saul Friedländer, Franz Kafka (C.H. Beck)
Otto Dix, Kinderalbum (E.A. Seemann)
Gerd Pichler, Kolomon Moser. Die Gemälde (W & K Edition)
Andreas Strobl, Zeichner des Simplicissimus (Deutschen Kunstverlag)
Michael Findley, Vom Wert der Kunst (Prestel)
Johannes Grave, Caspar David Friedrich (Prestel)
Bodo Kirchhoff, Die Liebe in groben Zügen (FVA)
Jürgen Hochmuth/Ulf Wolter, Wracks am Ende der Welt (Koehler & Amelang)
Anne Weber, Tal der Herrlichkeiten (S. Fischer)
Jonathan Cott, Leonard Bernstein (Edition Elke Heidenreich)
Friederike Wißmann, Hanns Eisler (C. Bertelsmann)
Arnold Retzer, Miese Stimmung (S. Fischer)
Johnny Ramone, Commando (Tropen)