
Markus May, Bernd Ulrich Morgner und
Jens Boje helfen in der „Wendeltreppe“
Jutta Wilkesmann und Hilde Ganßmüller von der Krimi-Buchhandlung Wendeltreppe in Frankfurt/Main konnten sich heute über tatkräftige Unterstützung freuen: Sechs Mitarbeiter des Bereiches IT Entwicklung des Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH MVB halfen beim Umräumen.
„Ich hatte nicht gedacht, dass die Jungs so schnell sind!“, würdigt Jutta Wilkesmann die ungewohnte Tätigkeit der Experten, die ihre Computer heute gegen schwere Bücherkisten eintauschten.
Auf die Idee kam Markus M. May, Leiter IT Entwicklung: „Die Wendeltreppe ist die Stammbuchhandlung von meiner Frau und mir. Unser IT-Team sollte und wollte gemeinsam eine von der sonstigen Arbeit abweichende Tätigkeit erledigen. Ich habe also angefragt, ob wir irgendwie in der Buchhandlung helfen können.“
Zunächst wusste Jutta Wilkesmann nicht so recht, was sie mit diesem Angebot anfangen sollte. Dann dachte sie an das provisorisch eingerichtete Lager in der dritten Etage des Hauses; die Fläche musste schnell leer geräumt werden. Die helfenden Männerhände waren da ein großes Geschenk.
Etwa 1000 Bücher, alles signierte Ausgaben, die sich bei den diversen Lesungen angesammelt hatten, stehen nun verkaufsbereit im Laden. Am Vortag hatten Jutta Wilkesmann und Hilde Ganßmüller bis spät abends gearbeitet und die Regale frei geräumt, die Männer schleppten heute die Bücher herunter und ordneten sie ein. Bereits um 12.30 Uhr war die Arbeit erledigt, ein kleiner Imbiss stand für die fleißigen Helfer zur Stärkung bereit.
Nun können am Nachmittag auch noch die Regale in der dritten Etage abgebaut und die Einzelteile nach unten gebracht werden.
Das IT-Team Markus M. May, Uwe Allner, Christian Beringer, Jens Boje, Bernd Ulrich Morgner und Rajko Großer hat Hand in Hand gearbeitet, alles klappte hervorragend. Auch auf diese Weise kann eine Abteilung zusammenwachsen.
„Die Männer waren wirklich eine große Unterstützung für uns, wir beiden Frauen hätten das nicht alleine bewältigen können“, betont Jutta Wilkesmann.
Der Sommer hat der Buchhandlung zu schaffen gemacht, die vielen Feste und Veranstaltungen in Frankfurt und besonders am nahen Mainufer tragen nicht dazu bei, Kunden in den Laden zu locken.
Jeden ersten Samstag im Monat öffnet die Buchhandlung von 10 Uhr bis Mitternacht. Das kostet Kraft. „In den vergangenen Wochen kamen mehr Kunden ins Geschäft, die Bücher verkaufen wollten als solche, die Bücher erwerben wollten“, stellt Jutta Wilkesmann fest.
Doch aufgeben wollen die Damen, die in den letzten Jahren viel durchmachen mussten [mehr…], [mehr…] auf keinen Fall. Vielleicht bringt der (Bücher-)Herbst ja wieder mehr Kunden in den Laden, der längst nicht nur im Quartier Kultstatus hat.
JF







