
Letztmalig gibt es zwei Siegerinnen im seit 1959 durchgeführten Vorlesewettbewerb, sie wurden heute im Finale der 53. Veranstaltung dieser Reihe in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main ermittelt.
Monique Roszak aus Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt wurde Beste in der Gruppe A, Josephine Martz aus Hamburg siegte in der Gruppe B.
Etwa 620.000 Schülerinnen und Schüler aus sechsten Klassen von 7.500 Schulen bundesweit haben sich in diesem Jahr am Wettstreit beteiligt, zum Finale traten neun Mädchen und Jungen in der Gruppe A (Haupt-, Mittel- und Regelschulen) und 16 Mädchen und Jungen in der Gruppe B (Gesamtschulen, Gymnasien und Realschulen) an.
Der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltete Vergleich wird künftig nur noch eine Gruppe beinhalten und passt sich damit der gegenwärtigen Entwicklung der Schulsysteme an. Bereits im abgeschlossenen Wettbewerb beteiligten sich nur noch neun von 16 Bundesländern in der Gruppe A, wie die Teilnehmerzahl zeigt.
Der Jury gehörten in diesem Jahr Jürgen Banscherus, Kinder- und Jugendbuchautor, Alma Becker, Vorjahressiegerin der Gruppe B, Florian Lukas, Schauspieler und Hörbuchsprecher, Dr. Elisabeth Niggemann, Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek, und Kushtrim Rusitovic, Vorjahressieger der Gruppe A, an.
Die Veranstaltung moderierte Jörgpeter von Clarenau, NDR Kinderradio.
Die zum Vorlesen am häufigsten gewählten Bücher waren die Harry Potter-Bände von Joanne K. Rowling, Carlsen Verlag, Gregs Tagebücher von Jeff Kinney, Baumhaus Verlag, sowie die Tinten-Trilogie von Cornelia Funke, Dressler Verlag.
JF