
Im Münchner Glockenbachviertel sorgt derzeit die weltweit tätige Hilfsorganisation Oxfam für Unmut bei der dort ansässigen Glockenbachbuchhandlung: In dem vor einigen Wochen eröffneten Laden des Wohltätigkeitsriesen in der Fraunhofer Straße werden unter anderem gespendete gebrauchte Bücher zu konkurrenzlos niedrigen Preisen angeboten.
Die Traditionsbuchhandlung sieht sich dadurch in ihrer Existenz bedroht. Petra Schulz, Inhaberin der seit 22 Jahren bestehenden Buchhandlung, hofft noch auf Einsicht seitens Oxfam. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel (22/2012) hat dort unter der Überschrift „Kann Gutes schaden?“ bereits nachgehakt: Auf die Frage, ob man nicht auf Buchverkäufe verzichten könne, gab es ein bloßes „Warum sollten wir das tun?“ zur Antwort.