Home > ARCHIV > Wie die Deutsche Post auf Ihr Konto langt

Wie die Deutsche Post auf Ihr Konto langt

Sie können sich nicht wehren: Der Automatismus von „Dienstleistern“ ist perfekt – zum Schaden der Kunden. Wie das geht?

Ganz einfach: Ihr Postbote hat keine Lust zur Zustellung und sendet die Post mit dem Betreff „nicht zu ermitteln“ zurück (Original liegt der Redaktion vor). Egal, wie groß Ihr Name auf dem Briefkasten steht. In diesem Falle (Düsseldorf, PLZ-Bereich 40239) ging es um Kontoauszüge, die retourniert wurden. Die Sparkasse, statt über den Kundenberater mal nachfragen zulassen, leitet sofort eine Adressenrecherche ein. Die kostenpflichtig ist. Ihr Konto ist im Gegensatz zu Ihnen sofort auffindbar. Auch wenn die Recherche ergeben hat, daß Sie da wohnen, wo sie wohnen.

Nun fehlt das Geld auf dem Konto. Der Sparkassen-Kundenberater, nun endlich informiert, verspricht zu tun, was man tun kann. Das ist erst mal nicht viel – weil der Vorgesetzte im Urlaub ist. Die Deutsche Post – sowohl Presse- als auch Beschwerdestelle – läßt sich nicht herab, einem Kunden, der sich einfach nur beschwert und nicht gleich mit einer Presseausweisnummer droht, auch nur zu antworten.

Das Ende vom Lied: Das Geld fehlt immer noch auf dem Konto. Man hat es also sozusagen unfreiwillig ausgeliehen. Frage nun: Was kriegt man an Zinsen zurück. Hätt’ man selbst bei der Bank „geliehen“, wär’s klar.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige