
Vom 7. Mai bis zum 15. Juni können Berliner Grundschulklassen bei den Berliner Bücherinseln wieder hautnah erleben, wie ein Buch entsteht. Insgesamt stehen 38 Veranstaltungen mit Schriftstellern, Illustratoren, Übersetzern, Lektoren, Verlegern, Bibliothekaren und Buchhändlern auf dem Programm.
„Im Umfeld von TV, DVD, Internet, Streaming, Playstation, Social Media, Gameboy und Handy sind solche Initiativen dringend geboten“, sagt Kirsten Boie, die in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat.
Erstmals ist in diesem Jahr mit Kolumbien ein Staat Ehrengast der Berliner Bücherinseln. Erwartet werden die Autorin Gloria Cecilie Díaz, deren Buch „Der Himmel glüht“ 2003 auf Deutsch erschien, und der Illustrator Daniel Gómez Henao. „Die tief verwurzelten literarischen Kulturen Lateinamerikas sind für Kinder ein unbeschriebenes Blatt“, begründet Ulrike Nickel die Erweiterung des Bücherfests. Sie ist Initiatorin der Veranstaltungsreihe und Geschäftsführende Vorsitzende des Vereins kulturkind, der die Bücherinseln organisiert.
Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem Zoran Drvenkar, Finn-Ole Heinrich, Sabine Ludwig, Ingo Schulze, Burkhard Spinnen, Ute Krause, Einar Turkowski, Jens Sparschuh, Susanne Koppe und Salah Naoura sowie die Übersetzer Maike Blatnik, Uwe-Michael Gutzschhahn, Brigitte Jakobeit und Tobias Scheffel.
Bei Atelierbesuchen lernen die Grundschüler zudem die Arbeit von Bildenden Künstlern kennen. Teilnehmer sind das Atelier Michael Sowa, das Atelier Flora, das Atelier Gute Gründe und das Atelier petit4.
Gesamtprogramm unter www.berliner-buecherinseln.de