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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Nachruf auf Verlegerlegende und Meinungsfreiheitskämpfer Barney Rosset

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Joanne K. Rowling sucht nun doch wieder die Nähe eines Verlages. Ihren neuen Roman – diesmal allerdings für Erwachsene – will sie bei Hachette veröffentlichen, wie Medien übereinstimmend berichten. Das Buch werde ganz anders als «Potter» sein, sagte Rowling nach Angaben ihrer neuen Agentur Blair Partnership, die die Ankündigung auf ihrer Internetseite veröffentlichte.

Frankfurter Rundschau

Die Diskussion um den Spiegel-Artikel über Christian Krachts Imperium geht weiter, heute kommentiert Christian Schlüter in der FR und wagt einen „riskanten Gedanken“, indem er fragt, ob Kracht nur als Exempel für den Antimodernismus herhalten muss und nennt die wahren.

„Welche Ursprung hat das Abendland?“: Wie Jerusalem und Athen das Abendland formten, stellt Das Ende des Opferkultes im Verlag der Weltreligionen] dar.

Mario Adorf und Günter Grass diskutieren über die Brüder Grimm beim Literarischen Frühling in der Heimat der Brüder Grimm am 31. März in Waldeck.

Joachim Schädlich mit Sire, ich eile (Rowohlt) im Literaturhaus Frankfurt.

„Lamento mit Garagenheizung“ auf einer ganzen Seite in der FR: Andreas Meier legt mit Das Haus (Suhrkamp) den zweiten Teil seiner Heimatromane vor.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Seinen Millionenplan verriet er nicht“: Reiner Stach versammelt in Ist das Kafka? kuriose und abseitige Fundstücke zu Franz Kafka.

„Seine Welt ist eine andere“: Astrid Drehe/Achim Engstler: Kafkas komische Seiten, (Steidl)

Süddeutsche Zeitung

„Der König zieht den Hut“: Ute Fevert untersucht in Gefühlspolitik (Wallstein) eben diese, denn der Preuße Friedrich II hat immer wieder Gefühle erregt.

Nachruf auf einen der großen amerikanischen Verleger: Barney Rosset, ist tot. Er verlegte als erster Beckets Warten auf Godot und die beat poets wie Ginsberg und Kerouac, vertrieb Anleitungen zum Bombenbau und zog für die Bücher der vorgenannten und von Miller, und Burroughs immer wieder vor Gericht, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Newsweek schrieb über den Sohn reicher Eltern, der während des Zweiten Weltkrieges Soldat war: „Er rechnet nicht damit, das sich jedes Buch verkauft.“ Hat sich auch nicht, vielleicht waren lediglich die Prozesskosten schwer zu kalkulieren, am Ende war er pleite. Er starb 90-jährig in New York.

„Der Bär der Feuerzange“: In Jürg Laederachs Erzählband Harmfuls Hölle bei Suhrkamp verschattet so manches die Lektüre mit Unlust.

Die Israelische Nationalbibliothek hat Stefan Zweigs Briefe in Internet gestellt.

Barrbara Honigmann erhält den Elisabeth-Langgässer-Preis. Zuletzt erschienen Bilder von A.

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