Die Nominierten stehen fest, wer gewinnen wird, bleibt bis zur Leipziger Buchmesse, Donnerstag 15. März 2012, 16.00 Uhr, ein Geheimnis. In diesem Jahr hatten 147 Verlage 460 Titel eingereicht, die bis zur Leipziger Buchmesse 2012 erscheinen werden.
Die siebenköpfige Kritikerjury nominierte jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2012:
Kategorie Belletristik
– Anna Katharina Hahn: „Am Schwarzen Berg“ (Suhrkamp)
– Thomas von Steinaecker: „Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen“ (S. Fischer Verlag)
– Sherko Fatah: „Ein weißes Land“ (Luchterhand Literaturverlag)
– Wolfgang Herrndorf: „Sand“ (Rowohlt Berlin)
– Jens Sparschuh: „Im Kasten“ (Kiepenheuer & Witsch)
Kategorie Sachbuch/Essayistik
– Jörg Baberowski: „Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt“ (C.H. Beck)
– Carolin Emcke: „Wie wir begehren“ (S. Fischer Verlag)
– Manfred Geier: „Aufklärung. Das europäische Projekt“ (Rowohlt)
– Lothar Müller: „Weiße Magie. Die Epoche des Papiers“ (Carl Hanser Verlag)
– Wilfried F. Schoeller: „Alfred Döblin. Eine Biographie“ (Carl Hanser Verlag)
Kategorie Übersetzung
– Hans Pleschinski: „Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718 – 1784“, aus dem Französischen (C.H. Beck)
– Nikolaus Stingl: „Der Tunnel“, aus dem Englischen, von William H. Gass (Rowohlt Verlag)
– Christina Viragh: „Parallelgeschichten“, aus dem Ungarischen, von Péter Nádas (Rowohlt Verlag)
– Caroline Vollmann: „Mademoiselle de Maupin“ aus dem Französischen, von Théophile Gautier (Manesse Verlag)
– Thomas Frahm: „Feuerköpfe“, aus dem Bulgarischen, von Vladimir Zarev (Deuticke Verlag)