
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
Interview mit Colin Crouch, dessen Bücher zur Postdemokratie bei Suhrkamp erschienen sind.
Laudatio auf Emine Sevgi Özdamar, die am Wochenende denm Alice-Salomon-Poetik-Preis erhielt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Herbert Hentzler Immer am Limit (Econ) und Thomas L. Friedman That Used to Be Us (Farrar, Straus and Giroux).
Dieter R. Zimmer liedfert Fakten zur Sarrazin-Debatte: Ist Intelligenz erblich? Eine Klarstellung (Rowohlt).
„In den Netzwerken des Schmerzes und der Erinnerung gefangen“: Katharina Geiser Diuese Gezeiten (Jung & Jung).
Annotationen
Bildtheorien aus Frankreich (Fink) und Jörn Morisse Never get old? (Edel).
Die Welt
Interview mit Martin Zet über seiner umstrittene Installation mit Sarrazins Deutschland-Buch. Er will 60.000 Exemplare einsammeln und während der Biennale recyceln. Die Deutsche Kulturstiftung des Bundes fördert übrigens nach FAZ-Informationen das Spektakel mit 720.000 Euro.
Süddeutsche Zeitung
Schön gesagt: Die Paul Valéry-Biographie von Denis Bertholet (Insel) „geizt mit Vertiefungen“.
Von einem Serben, der auszog, Ire zu werden: Hugo Hamiltons Roman DFer irische Freund (Luchterhand).
Die Berliner Akademie zeigt erstmals Bilder aus Max Frischs „Berliner Journal“ [mehr…].
Das politische Buch
Silke Mende Nic hat rechts, nicht links, sondern vorn (Oldenbourg)
Eugen Geetz Schinderhasennachmittag oder Die Kinder vom Mauerpark (Gebr. Nadelmann).
Financial Times Deutschland
„Der Underdog“: Eine dreiviertel Seite Spekulation über Drogerie-Boss Erwin Müller, der Zünglein an der Waage spielen könnte, ob die Familie Kreke alle Douglas-Aktien auf ihre Seite bekommt. Mit 10,05 Prozent ist sein Anteil zu groß als dass man ihn übergehen könnte. Denn die Krekes wollen, wie berichtet die Holding aus dem Aktienhandel herausnehmen, um ruhiger umstrukturieren zu können. Dabei geht es vor allem um Thalia. Müller habe sich, wie berichtet, schon immer mit den Krekes beharkt. Macht er mit, würde er ein gutes Geschäft machen, aber sein Einfluss könnte größer werden.