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be.bra erhielt kein Geld von Wulff

Seit der SPIEGEL-Online-Veröffentlichung „Buchprojekt über Wulff wirft neue Fragen auf“ stehen bei Verleger Ulrich Hopp von be.bra die Telefone nicht mehr still:

„Ein weiterer Buchdeal könnte Bundespräsident Christian Wulff erneut in Bedrängnis bringen“, heißt es beim SPIEGEL: „Ein Freund des CDU-Politikers, der Filmproduzent David Groenewold, zahlte dem Autor (dem ehemaligen CDU-Sprecher Karl Hugo Pruys – d. Red.) eines im Mai 2006 veröffentlichten Wulff-Buchs mehrere tausend Euro an Honoraren.“ Bei diesen Buch gehe es um das im Berliner be.bra-Verlag erschienene Buch mit dem Titel Christian Wulff – Deutschland kommt voran, schreibt der SPIEGEL.

buchmarkt.de fragte bei Ulrich Hopp nach: „Alle suchen nun nach einem Geldfluss, der leider bei uns nicht angekommen ist“, erklärt der Verleger. Es sei wohl so, dass der Autor Pruys von Groenewold Geld erhalten habe. Ob er es für seine Autorenaufwendungen für dieses Buch oder andere Texte, ist Hopp nicht bekannt.

Es kann aber auch ganz anders ein: Pruys Anwälte teilten heute mit, so berichtet nun die WELT, er – inzwischen 73 – fühle sich sowohl physisch als auch psychisch nicht in der Lage, Anfragen der Presse zu beantworten. „Seine Arbeit an dem Wulff-Buch sei ausschließlich auf Grundlage des mit dem Verlag geschlossenen Autorenvertrages vergütet worden. Von Dritten habe er keine Vergütung erhalten. Pruys widerruft also seine Aussage“, schreibt die WELT.

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