Amazon hat laut dpa bestätigt (ohne genauere Absatzzahlen zu nennen), dass während der vergangenen drei Wochen wöchentlich eine Million Kindle verkauft habe weltweit: Hochgerechnet könnte der Kindle damit etwas besser laufen als selbst das iPad, allerdings bei sichtlich subventionierten Preisen.
Erstmals hat Amazon USA damit, mehr als vier Jahre nach dem Start, erstmals einen Hinweis auf den Absatz seiner Kindle-Lesegeräte gegeben. Zuletzt seien drei Wochen in Folge jeweils mehr als eine Million Kindle-Reader und Kindle-Fire-Tablets verkauft worden, teilte Amazon am Donnerstag mit. Von dem vor einem Monat gestarteten Tablet-Computer Kindle Fire seien „Millionen“ Geräte abgesetzt, hieß es ohne konkretere Angaben. Laut dpa-Rechnung würde die Kindle-Reihe damit etwas über dem geschätzten Absatz von Apples iPad-Tablets liegen.
Allerdings wären in den Amazon-Zahlen alle Kindle-Modelle (angefangen mit dem einfachsten E-Book-Reader für 79 Dollar) enthalten. Selbst das Fire-Tablet, das bisher nur in den USA verkauft wird, ist mit 199 Dollar allerdings deutlich billiger als die iPads. Amazon hatte seit der Markteinführung des ersten Kindle im November 2007 noch nie einen Hinweis auf die Absatzzahlen gegeben.