
Preisträgern (v.l.)
Gestern wurde im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt der Hessische Leseförderpreis 2011 an fünf Einrichtungen vergeben. Harry Oberländer, Geschäftsführer des Hessischen Literaturforums im Mousonturm, eröffnete die Veranstaltung.
Prof. Felix Semmelroth, Kulturdezernent, wies in seinem Grußwort auf die bevorstehende Weihnachtszeit hin: Bücher sind stets die richtigen Geschenke.
Staatssekretär Ingmar Jung, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, überreichte den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Preis in einer Feierstunde an die von einer Jury ausgewählten Institutionen.
Die deutschlandweit einzigartige Auszeichnung wurde zum 16. Mal verliehen.
In diesem Jahr wurde die Stadtbibliothek Oberursel für ihre Projekte Juju und B.L.U.D.S. ausgezeichnet. Damit sollen Jugendliche für die ehrenamtliche Arbeit in Bibliotheken und das Lesen begeistert werden.
Ebenfalls geehrt wurde das Projekt Weckworte der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau. Dabei arbeiten Jugendliche und Demenzkranke zusammen und fördern gemeinschaftlich das Lesen sowie den Dialog zwischen den Generationen.
Dritter Preisträger ist die Stadtbibliothek Lampertheim mit ihrem Projekt Lesen im kleinen Dreieck, das stadt- und länderübergreifend Kinder in die Welt der Literatur einführt.
Das Kinderbildungszentrum Breckenheim konnte für sein Projekt Lesen & Schreiben, in dessen Mittelpunkt Lesekompetenz und interkultureller Dialog stehen, geehrt werden.
Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Gießener Bilderbuchtage des Literarischen Zentrums Gießen.
Die Junge Medienjury der Stadtbücherei Frankfurt präsentierte eine Manga-Lesung, Schauspieler Michael Quast, Cellist Frank Wolff und Slam-Poet Lars Ruppel umrahmten die Veranstaltung, die von Björn Jager, Projektleiter, moderiert wurde.
JF