
Der Frankfurter Societäts-Verlag hatte sich für die gestrige Buchpremiere schon einen ganz besonderen Ort ausgesucht: Die Medienvertreter fanden sich im 13. Stock der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) ein – im Hangar für den Rettungshubschrauber.
Autor Daniel R. Schmidt erzählte, dass die Idee zum Buch 24 h Frankfurt am Stammtisch bei einem Gespräch mit dem Fotografen Peter Knapp geboren wurde. „Wir wollten Frankfurt durch die Augen der Menschen zeigen, die dafür sorgen, dass die Stadt funktioniert“, erklärte Daniel R. Schmidt.
„Das Konzept und die ersten Kapitel haben den Verlag überzeugt“, meinte Verlagsleiter Dr. René Heinen. Die Stadt werde in diesem Buch auf andere Weise gezeigt, Bilder über Frankfurts Sehenswürdigkeiten gebe es genug. Doch in diesen 24 Stunden wurde der Rhythmus der Stadt in Momentaufnahmen eingefangen. Mit einer Einschränkung – der Bereich Kultur wurde bewusst weggelassen.
„Der Societäts-Verlag will sich mit Bildbänden weiter profilieren“, ergänzte René Heinen.
Für Peter Knapp gehörte der Aufenthalt in der Fensterputzer-Gondel der Commerzbank auf 250 Metern Höhe zum Beeindruckendsten.
Der zweite Fotograf Patrick Sitte fand den Einsatz des Rettungshubschraubers sehr interessant. Er war selbst viele Jahre als Feuerwehrmann tätig.
„Wir haben viel gelernt während der Arbeit am Buch, an dem zahlreiche Menschen mitgewirkt haben und uns über ihre Schultern schauen ließen“, bekannte Daniel R. Schmidt.
JF