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Halff übernimmt die Verantwortung / Keine „völlig neue und unerwartete Situation“

Wie die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) berichtet, hat Carel Halff nun die Verantwortung für den Weltbild-Erotik-Skandal übernommen. „Ich nehme das sehr ernst, es ist ein sehr schmerzhafter Moment“, sagte der Geschäftsführer der Verlagsgruppe Weltbild gegenüber dem Nachrichtendienst, dessen Bericht nun von zahlreichen Medien aufgenommen worden ist.

Demnach verwies Halff darauf, dass ein allgemeiner Buchhandel in der Größe und Komplexität von Weltbild immer Titel vertreiben werde, „die nicht vollständig der katholischen Wertebindung entsprechen“. Eine eindeutige und klare Grenzziehung sei nicht möglich. Darüber sei in den Sitzungen von Aufsichtsrat und Gesellschaftern immer wieder diskutiert worden. Insofern sei es keine „völlig neue und unerwartete Situation“ gewesen.

Halff spielt damit auch darauf, dass über das Sortiment bei Weltbild innerhalb der katholischen Kirche schon lange gestritten wurde. Nun lässt er sich mit dem Satz zitieren: „Wer sucht bitte bei Weltbild nach diesen Titeln?“ Er bedaure zutiefst, „dass durch einzelne Internetangebote, mögen sie wirtschaftlich noch so unbedeutend gewesen sein, die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und der Gesellschafter gelitten hat“.

Gestern hatte die außerordentliche Gesellschafter-Versammlung beschlossen, dass der Verkauf von Weltbild „ohne jeden Verzug entschlossen aufgenommen werden“ soll [mehr…].

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