Home > Umgeblättert > Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der Ruf nach einem Exil-Museum wird lauter

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der Ruf nach einem Exil-Museum wird lauter

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Die aktuellen Vorgänge – der Terror von rechts – seien doch das schlagendste Argument für ein Exil-Museum als Stätte der Erinnerung, so die Leiterin des Deutschen Exilarchivs Ruth Asmus zu einer Diskussionsrunde in Frankfurt [mehr…]Herta Müller hat vor längerem dringend ersucht, sich um das Thema zu kümmern.

Annotationen
Horst Eckert Schwarzer Schwan (Grafit) und Anja Stürzer SDomniavero (Mixtvision).

Porträt von Christine Nöstlinger, die die Corine für ihr Lebenswerk erhält.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Er kann sich nicht mehr wehren“: Seit Tagen tobt im Feuilleton eine Debatte um den Kunsthändler Heinz Berggruen, ausgelöst von einer Biographie von Vivien Stein, für deren Erscheinen extra ein Verlag gegründet wurde: die Edition Alpenblick, die auch nur dieses eine Buch im Programm führt. Stein behauptet, Berggruen sei ein Betrüger gewesen. Aber, so Swantje Karich im Feuilletonaufmacher der FAZ: „Der detektivische Gestus schlägt im Laufe des Buches immer weiter ins Denunziatorische um.“

„Griff in die Giftschublade“: Die besten Cartoons, die der New Yorker nie druckte (Liebeskind) – weil sie wohl zu frech waren.

Annotationen
Kerstin Schoor Vom literarischen Zentrum zum literarischen Ghetto (Wallstein).

Auch hier: Die gestrige Diskussion über Formen des Gedenkens an den Holocaust in Frankfurt.

Neue Sachbücher
Klaus Hildebrand Der Flug des Ikarus (Oldenbourg).

Christian Stöcker Nerd Attack! (DVA).

Die Welt

Heute nix.

Süddeutsche Zeitung

Uwe Nettelbeck Keine Ahnung von Kunst und wenig vom Geschäft. Filmkritik 1963-1968 (Philo Fine Art).

Aus den Schätzen der „Royal Collection“: Die British Library zeigt illuminierte Bücher ab dem 8. Jahrhundert – Infos zum Katalog gibt es hier: www.bl.uk/royal.

Alissa Walser schreibt „hochkonzentrierte Kunst-Prosa“ in Immer ich (Piper).

Annotationen
Dorothee Kimmich Lebendige Dinge der Moderne (Konstanz University Press)

Gunnar Schmidt Weiche Displays (Wagenbach).

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige