Der stationäre Sortimentsbuchhandel hat im Oktober in Deutschland 3,7 Prozent weniger umgesetzt als im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Das ist das Ergebnis des LD-Umsatztests, den Langendorfs Dienst monatlich unter rund 60 Buchhandlungen aller Betriebsgrößen und Regionen erhebt.
Ein Minus in dieser Höhe wäre weiter nicht schlimm, weil der Oktober einen Verkaufstag weniger hatte als der Vergleichsmonat, was rein rechnerisch fast 4 Prozent weniger Verkaufszeit ausmacht. Diese Erklärung räumt allerdings nicht den zweiten Schönheitsfehler der Oktober-Bilanz aus der Welt: der Vergleichsmonat hatte eine ausgesprochen schwache Vorlage geliefert. LD-Herausgeber Boris Langendorf: „Jetzt kann nur noch eine richtig gute Weihnachtsgeschichte helfen. Soll aus den bisher aufgelaufenen 1,3 Prozent Umsatzminus bis Jahresende noch eine Null werden, müsste der Buchhandel im November und Dezember um jeweils 4 Prozent zulegen.“