
Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
Die Zeit
„Die Plattfüße der Welt“: Andrzej Stasiuk liebt den schäbigen Glanz der polnischen Provinz und erzählt in Hinter der Blechwand vom Europa der Verlierer (Suhrkamp).
Das Gedicht kommt von Nicolas Born aus Liebesgedichte, Insel.
Die Redaktion rät ausdrücklich zu Antje Haags Versuch über die moderne Seele Chinas. Eindrücke einer Psychoanalytikerin aus dem Psychosozial-Verlag und titelt „China auf der Couch“.
„Angst im Bauch“: In Die Wunde erinnert sich Laurent Mauvignier an den Algerienkrieg (dtv).
„Geisterbahn DDR“: Julia Francks Roman Rücken an Rücken (S. Fischer) erzählt ein düsteres Märchen mit viel Kitsch, Sex und Gewalt, findet Hubert Winkels.
„Im Amazonasbecken“: Der Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa blickt in Der Traum des Kelten mit größtem Fleiß in das Leben des Freiheitshelden Roger Casement (Suhrkamp).
„Kopflose Banker“: Petros Markaris hat bei Diogenes mit Faule Kredite den passenden Krimi zur aktuellen Griechenland-Krise geschrieben.
„Auf zum letzten Gefecht“: Peter Englund stellt in einer „meisterhaften Zusammenschau“ Schönheit und Schrecken bei Rowohlt Berlin den Ersten Weltkrieg aus der Alltagsperspektive von neunzehn Kriegsteilnehmern dar.
der Freitag
„Auf zu Curry 36“: Kurios: Der neue Roman des einstmaligen Shooting Stars DBC Pierre macht aus Berlin einen antikapitalistischen Hort: http://www.freitag.de/kultur/1144-auf-zu-curry-36/
„Sturz von der Klippe“: Der neue Roman von Antje Rávic-Strubel erzählt eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte und wäre fast an Überladenheit gescheitert: http://www.freitag.de/kultur/1144-sturz-von-der-klippe/
„Ein stabiler Rahmen für die imaginäre Bibliothek“: Sachlich richtig: Literaturprofessor Erhard Schütz befasst sich diesmal mit Arno Schmidt, dem Wetter und einer Literaturgeschichte: http://www.freitag.de/kultur/1144-literatur-sch-tz/
„Wo Uhly den Most holt“: Der Secession Verlag ist der Newcomer 2011. Das Buch „Adams Fuge“ von Steven Uhly ist ein ziemlicher Erfolg – und längst nicht der einzige: http://www.freitag.de/kultur/1144-wo-uhly-den-most-holt/
„Bajuwarischer Exzentriker“: Lange nichts mehr gelesen zu Werner Herzog. Ein neuer Sammelband versteht sich als Hommage und Analyse: http://www.freitag.de/kultur/1144-bajuwarischer-exzentriker/
„Stasi sagte doch keiner“: Klaus Pohl verspielt einen Jahrhundertstoff: die Geschichte der Künstler- und Intellektuellenfamilie Brasch: http://www.freitag.de/kultur/1144-stasi-sagte-doch-keiner/