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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons von FAS und WamS – und „Zeichnen ist Spielen, Schreiben ist Arbeit“

Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Geld und Wir“: Im Feuilleton 24 Seiten zum Thema „Schriftsteller und das Geld“, über den „Kurswert des Schreibens, den Saldo geistiger Arbeit.“ Den Aufmacher schreibt Jan Brandt, der zehn Jahre „ohne Verlag und ohne Vertrag, von Stipendium zu Stipendium“ an Gegen die Welt geschrieben hat (DuMont). Mit dabei auch der Agent Andrew Wiley, der Autor Richard Ford („Ich habe mehr Geld verdient als meine Verleger“) und Hanser Verleger Michael Krüger. Krüger sagt über die derzeit „gigantische Überproduktion“: „Wir leben von einer gigantischen Mischkalkulation und haben vergessen, was das bedeutet. Da hilft auch keine Leistung aus Leidenschaft.“ (Sein Gedichtband Ins Reine erschien bei Suhrkamp, gestern auch ein PROFIL über ihn in der SZ [mehr…]).

Wir haben heute von unterwegs keine 10 Jahre Zeit für alle erwähnten Titel und scheitern an der Fülle; auf zum Kiosk!

Im WIRTSCHAFTSTEIL:
„Der Schöpfer“: Der Historiker Harold James (Krupp. Deutsche Legende und globales Unternehmen, C.H. Beck) porträtiert Steve Jobs „als großen Unternehmer: Revolutionär und risikobereit wie einst Friedrich Krupp“.

WELT am SONNTAG

„Kritik muss sich Feinde machen“: Richard Kämmerlings fragt: „Warum schreibt eigentlich niemand mehr Verrisse? Zum Beispiel über den meistgelobten und dennoch langweiligsten Roman des Herbstes: Jan Brandts für den Buchpreis nominiertes Ostfriesland-Opus Gegen die Welt?“

„Sie bespielten das Nichts: Karin Wielands „Doppelbiografie Dietrich & Riefenstahl erzählt eine außergewöhnliche Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts.“ (Hanser).

„Die 398-Seiten Folter“: Gemeint ist Marlene Streeruwitz´ Die Schmerzmacherin, „der radikalste Roman der Saison“ (S. Fischer).

„Wie ich ein guter Vater wurde“: Ein Auszug aus Michael Chabons neuem Buch Mann sein für Anfänger(K&W).

„Pornos sind wie Bollywoodfilme“: Ein Gespräch mit Sasha Grey, einem ausgestiegenen Star der Pornobranche, über ihr Buch Neü Sex (Heyne).

„Fröhlicher wird’s nicht mehr werden“: Ein Besuch bei Angelika Klüssendorf. Sie „könnte für Das Mädchen den Deutschen Buchpreis bekommen“ (K&W).

„Das Wohnen in dieser Menschenhaut“: Die „Ungarin [Krisztina Tóth schreibt wunderbare Prosa“: Gemeint ist Strichcode(Berlin).

„Zeichnen ist Spielen, Schreiben ist Arbeit“: .Ein Interview mit Walter Moers zu Das Labyrinth der träumenden Bücher (Knaus).

„Mehr Richter war nie“: Der erste Band des neuen Werkverzeichnisses von Gerhard Richter ist erschienen (Hatje Cantz).

Das war es auf den ersten Blick; wenn wir in anderen Rubriken noch was entdecken, wird’s im Laufe des Tages nachgeliefert.

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