
Dr. Stephanie Mair-Huydts, Sprecherin der Geschäftsführung der Mairdumont-Gruppe, erhält für „herausragende berufliche und unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die Wirtschaft des Landes“ die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg.
Die Ehrung fand durch den Minister für Finanzen und Wirtschaft Nils Schmid am Abend des 28.09.2011 im Rahmen einer Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart statt. „Sie tragen dazu bei, dass der Großraum Stuttgart zu den führenden Verlagsstandorten in Deutschland zählt,“ betonte der Minister. „Und es freut mich besonders, dass fünf der elf Wirtschaftsmedaillen-Empfänger Frauen sind.“
Der Minister hob in seiner Laudatio darauf ab, dass der Generationenwechsel bei Mairdumont so erfolgreich geglückt ist. Die Mediengruppe Mairdumont sei ein Beleg dafür, dass Familienunternehmen sehr erfolgreich sind, wenn die Nachfolgefrage gelöst wird. Weiter erläuterte der Minister, dass Mair-Huydts, selbst Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern, sich durch eine Vielzahl von Teilzeitarbeits- und Jobsharingmodellen im Verlag für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzt: „Sie tragen dazu bei, dass der Großraum Stuttgart zu den führenden Verlagsstandorten in Deutschland zählt,“ so Minister Nils Schmid. „Ihr Verlag ist zudem ein vorbildlicher Ausbildungsbetrieb.“ Außerdem habe sie mit ihren herausragenden Leistungen dazu beigetragen, dass das Land in schwierigen Zeiten nichts von seiner Stärke eingebüßt hat.
Hervorgehoben wurde auch das ehrenamtliche Engagement von Stephanie Mair-Huydts: Von einer umfangreichen Bildungspartnerschaft der Verlagsgruppe mit dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostfildern profitieren zahlreiche Schüler. Zudem ist Mair-Huydts stellvertretende Vorsitzende im sehr aktiven Verein „Kinderfreundliches Stuttgart“ und wirkt beim Thema Medienerziehung mit. Darüber hinaus gehört sie dem Hochschulrat der Hochschule der Medien Stuttgart an. „Ihre persönliche Motivation ist es, soziale Ungleichheiten reduzieren zu wollen“, würdigt der Minister den ehrenamtlichen Einsatz. „Sie sind eine der Frauen, die den Spagat zwischen Beruf, Familie und ehrenamtlichem Engagement eindrucksvoll bewältigen.“







