
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Kleine Meldung zum sich anbahnenden neuen Streit um Suhrkamp [mehr…]. Mal sehen, wie es diesmal ausgeht.
Die Wahrheit, und fast nur die Wahrheit: David Simon Homicide (Kunstmann).
Das Sams ist wieder da: Paul Maar Sams im Glück (Oetinger).
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Vor 50 Jahren erschien das erste dtv-Programm: „Erfunden haben wir das Taschenbuch nicht – aber wir haben etwas draus gemacht!“ Hannes Hintermeier über den Verlag, dem wirklich keiner entkommen kann – im positiven Sinne.
„Wer ging mit wem wohin?“ Die Frage stellt sich öfter, besonders aber in Sabine Grubers Stillbach oder Sehnsucht (C.H. Beck).
„Lauter Giftblumen“: Yoko Ogawa Das Ende des Bengalischen Tigers (Liebeskind).
Unterkühlte Luftpost: Marie T. Martin Luftpost (Poetenladen).
„Der Berlin Verlag nimmt Kurs auf“, ist sich Wiebke Porombka sicher. Ganz unauffällig schenkt sie auch der Buchpreis-Jury einen ein…
Zum „Fall Suhrkamp“ weiß die FAZ ein interessantes Detail: die Verlagsinterna, die Barlach preisgegeben haben soll, sollen Axel Rütters erreicht haben, den früheren GF der Europäischen Verlangsanstalt. Aber warum das so ist, verrät die Zeitung wieder nicht.
Die Welt
Heute erscheint Craig Thompsons Graphic Novel Habibi auf Deutsch bei Reprodukt. Ob sie nun tatsächlich weltbewegend ist, wie die Unterzeile zu Thomas von Steinaeckers Artikel behauptet, wird sich zeigen. Zumal wir im Artikel lesen, daß sich Thompson als Erzähler wohl ein wenig übernommen habe.
Süddeutsche Zeitung
Große Rezension zu Josef Bierbichlers Roman Mittelreich (Suhrkamp). Bierbichler ist seit Herles’ quotenschwacher „Blauer Sofa“-Sendung letzten Freitag [mehr…] vor allem dafür bekannt, daß er sich weigerte, auf diesem albernen Möbel Platz zu nehmen. Und bald wird er dafür bekannt sein, daß er einen der besten Romane dieses Herbstes geschrieben hat, der – es sein nur am Rande bemerkt – natürlich nicht einmal auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis in diesem Jahr eine Rolle spielte.
Friedrich Wilhelm Graf Der heilige Zeitgeist (Mohr Siebeck).
Annotationen
Spring#8 Familiensilber (Spring GbR), Dirk van Gehlen Mashup. Lob der Kopie (Suhrkamp), Barack Obama Von euch will ich singen (Hanser).
Financial Times Deutschland
Bundeskanzlerin Angela Merkel habe das Leistungsschutzrecht für Verleger nicht vergessen. Sagte sie gestern auf dem Zeitungskongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger. In ihrer Rede machte sie Hoffnungen auf eine Umsetzung, die seit Regierungsantritt bereits im Koalitionsvertrag festgehalten worden sei. Sie halte Nachrichten-Aggregatoren wie Google für „problematisch“. Ein Leistungsschutzrecht sei aber auch kein Allheilmittel, warnte sie. Mehr als ein erneutes Bekenntnis konnten offenbar viele Verleger in der Rede Merkels nicht erkennen.






