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Der Preis „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ geht an Rafik Schami

Rafik Schami erhält in diesem Jahr den mit 7.500 Euro dotierten Preis Gegen Vergessen – Für Demokratie. Damit zeichnet die gleichnamige Berliner Vereinigung den großen Einsatz des Schriftstellers für Demokratie und Menschenrechte aus.

In seinem Werk und in der Öffentlichkeit trete Rafik Schami mit seiner ganzen Autorität für die Verwirklichung von individuellen Freiheits- und Minderheitenrechten ein, heißt es in der Begründung der Jury. „Wir würdigen sein beständiges Engagement für einen respektvollen Dialog der Kulturen.“

Der Vorsitzende von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Joachim Gauck: „Rafik Schami setzt sich seit Anbeginn seines Schaffens mit Leidenschaft für die Demokratie ein. Seit Jahrzehnten nutzt er sein großes erzählerisches Talent auch dafür, die Geschichte, die Strukturen und die Auswüchse von Diktaturen bloß zu legen.“

Die Preisverleihung findet am 30.Oktober in der Bremer Bürgerschaft statt. Die Laudatio hält die ehemalige Kulturstaatsministerin Christina Weiss.

Rafik Schami, 1946 in Damaskus geboren, lebt seit 1971 in der Bundesrepublik. Zuletzt erschien Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte (Hanser).

Der Preis „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ wird seit 2005 jährlich vergeben. Bisherige Preisträger waren unter anderem der frühere Bundespräsident Johannes Rau, die Musikgruppe Die Prinzen und der Pfarrer und frühere DDR-Bürgerrechtler Rainer Eppelmann.

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