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2. Festival Metropolitan

Organisatoren Adrienne Schneider, Michael
Hohmann und Ulla Büker

Nach der Premiere 2009 findet vom 31. August bis zum 4. September 2011 zum zweiten Mal das Festival Metropolitan. Die erzählte Stadt nach einer Idee der Romanfabrik Frankfurt statt, in der heute das Programm vorgestellt wurde.

In diesem Jahr ist das Literaturhaus Darmstadt dazugekommen; das Festival, in dessen Mittelpunkt die Metropolen New York, Paris, Luanda, Wien, Rio de Janeiro und Barcelona stehen, wird also erstmals in zwei Städten veranstaltet.

An fünf Tagen sind sechs Autoren an 19 Terminen in 17 Häusern zu Gast.

Michael Greenberg erzählt in seinem 2010 im Verlag Hoffmann & Campe erschienen Buch Betteln, Borgen, Stehlen Geschichten über New York.
Jacques Réda schaut in Die Ruinen von Paris, 2007 zweisprachig im Verlag Karl Stutz publiziert, auf die Stadt an der Seine.
Im Roman Barroco Tropical, dieses Jahr vom A1 Verlag herausgebracht, wirft José Eduardo Agualusa einen Blick auf Angolas Hauptstadt Luanda.
Die österreichische Hauptstadt steht im Mittelpunkt von Lilian Faschingers Wiener Passion, erschienen 1999 bei Kiepenheuer & Witsch, heute lieferbar bei dtv.
Eine spannende Geschichte aus den Favelas von Rio de Janeiro schrieb Fernando Molica in Krieg in Mirandão, der Roman kam 2006 in der Edition Nautilus heraus.
Es war zwar schwierig, aber mit Hilfe des Instituto Cervantes nicht unmöglich, Eduardo Mendoza zum Festival nach Deutschland zu holen. In Die Stadt der Wunder, 1988 im Suhrkamp Verlag publiziert, erzählt der Autor die Geschichte Barcelonas.

„In Vorbereitung der zweiten Auflage von Metropolitan waren umfangreiche Koordinierungen notwendig. Doch die Idee stieß überall auf offene Ohren“, erläuterte Michael Hohmann, Leiter der Romanfabrik. Allein ist ein solches internationales Literaturereignis im Vorfeld der Buchmesse natürlich nicht zu stemmen. Neben der maßgeblichen Unterstützung durch den Kulturfonds FrankfurtRheinMain fördern weitere Einrichtungen den Event.
Das Festival möchte besondere Orte in besonderen Städten zeigen, ermöglicht damit literarische Welterfahrung – in den ausgewählten Metropolen leben insgesamt etwa 52 Millionen Menschen.

Neben den zwölf öffentlichen Lesungen finden zwei Podiumsgespräche und fünf Lesungen in Schulen statt. Alle Veranstaltungen werden moderiert, u.a. von Michael Kegler, der Agualusa und Molica übersetzte. Es wird sowohl in der Originalsprache als auch in der deutschen Übersetzung gelesen, anschließende Diskussionen mit dem Publikum sind durchaus erwünscht.

„Es ist sinnvoll, Frankfurt und Darmstadt zu verknüpfen, wenn internationale Autoren in die Region kommen“, unterstrich Adrienne Schneider, die als Leiterin des Darmstädter Literaturhauses über beste Kooperationsbeziehungen zu den Kultureinrichtungen verfügt.

In Frankfurt wird die Buchhandlung Naumann & Eisenbletter die Veranstaltungen mit Büchertischen begleiten, in Darmstadt werden die Buchhandlung Lesezeichen und der Bessunger Buchladen Bücher zu den Lesungen anbieten.

Das ausführliche Programm mit vielen Links zu den Schriftstellern, Veranstaltern und Verlagen ist unter www.metropolitan-frm.de zu finden.

JF

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