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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons und Michail Schischkin gilt es zu entdecken

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Die Arche mit dem Leck“: Überschreiten wir gerade den Höhepunkt der traditionellen Buchkultur? Ein Abgesang auf die Institution Bibliothek.

„My Beautiful Äppärät“: Ein komisches, boshaft verfremdetes Gesellschaftsporträt, das in einem apokalyptischen Szenario endet. Shteyngart ist zu sehr ein literarischer Clown und sinnenfroher Sittenkarikaturist, als das man ihm den Apokalyptiker ernsthaft abnähme.
Gary Shteyngart: Super Sad True Love Story (Rowohlt)

„Schauen und lesen“: Preziosen aus einer anderen Zeit und einer anderen Welt – wunderbar, daran teil haben zu können.
Guillaume Apollinaire: Flaneur in Paris (Friedenauer Presse)

„Schriftstellerin Hanna Krall bekommt Würth-Preis“: Die Journalistin und Schriftstellerin Hanna Krall erhält den mit 25.000€ dotierten Würth-Preis für Europäische Literatur.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Gibt es angewandte Komik?“ F.K.Waechters Kunst wird in Frankfurt an einem eigenartigen ort gezeigt: Im Museum für angewandte Zeichenkunst. Viele seiner Bücher erschienen bei Diogenes.

Das Nikolaihaus geht jetzt (ohne Suhrkamp) in den Besitz der Deutschen Stiftung Denkmalschutz über. Darin soll die Berliner und Potsdamer Vertretung zusammengeführt werden.

„Mit Donaufußball zur allerersten Meisterschaft“: Dietrich Schulze-Marmeling würdigt in Der FC Bayern und seine Juden gekonnt den deutschjüdischen Beitrag zur frühen Geschichte des FC Bayern.

„Über Säkularisierung muss gesprochen werden“: Nichts Menschliches war dem Mittelalter fremd, so Dorothea Weltecke über vormoderne Formen des Atheismus in Der Narr spricht: Es ist kein Gott bei Campus.

„Der Literaturkosmos als Cocktailbar“: In seinem Roman Number 9 Dream lässt Davin Mitchell den Helden über die Gattungsgrenzen hinweg stolpern (Rowohlt).

Vor einem Jahr wurde die Kölner Stiftung Stadtgedächtnis ins Leben gerufen. Zum 1. Oktober tritt der neue Vorstandsvorsitzende Stefan Lafaire an. Das Spendenkonto beim Bankhaus Sal. Oppenheim trägt das Datum des Archiveinsturzes: 3309

Süddeutsche Zeitung

„Ein Gelehrter ohne Misere“, heißt es zum 70. Geburtstag des Juristen und Rechtshistorikers Michael Stolleis. Seine Bücher sind ohne gelehrte Schnörkel geschrieben, aber mit großer Gelehrsamkeit“, wird er gewürdigt. Zuletzt gab er „Herzkammern der Republik. Die Deutschen und das Bundesverfassungsgericht“ bei C.H.Beck heraus.

„Gogol tanzt und fuchtelt mit dem Regenschirm“ In Michail Schischkins Roman Venushaar (DVA) geht es um Kunst und die toten Seelen der russischen Geschichte zwischen 1917 und dem Tschetschenien-Krieg.

„Zeiten ändern sich“: Kati Reichenbachs Comic Jetzt kommt später ist sehr luftig

„Als der Bajazzo blut leckte“: In seinen Jugendschriften schwärmt der Philosoph E.M. Cioran für Nazi-Deutschland, Über Detuschland, Suhrkamp.

„Das Wort zum Montag“: Sibylle Lewitscharoff spricht in München über Dichtung.

Die Welt

„Hanna Krall erhält Würth-Literaturpreis“

„Hinterm Kühlergrill geht’s weiter“: Zwei neue Bücher dokumentieren die Arbeit und Tricks der DDR-Fluchthelfer.

Financial Times Deutschland

Fünf Buchtipps:
Martin Walser: Muttersohn (Rowohlt)
Mark Watson: Elf Leben (Eichborn)
Wolfgang Büscher: Hartland: Zu Fuß durch Amerika (Rowohlt)
Mike Sager: Tattoos & Tequila: Mein Weg zur Hölle und zurück mit Mötley Crüe (Hannibal)

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