Zehntausende Internet-Kunden des Schulbuchverlags Westermann sind Opfer eines russischen Hackerangriffs geworden. Das Unternehmen ruft sie dazu auf, ihre Bankkonten im Blick zu behalten, wie dpa meldet.
Rainer Westermann, der Pressesprecher des Unternehmens, beruhigt: „Auf den Handel sollte das keine Auswirkungen haben. Es handelt sich hier nur um die Internetshops.“
Beim Angriff seien die Kundendaten samt Bankverbindungen von einem Rechner mit einer russischen IP-Adresse aus kopiert worden; Kreditkartendaten waren nicht betroffen. Man habe alle betroffenen Kunden sowie den Landesdatenschutzbeauftragten unverzüglich informiert. Die Kunden wurden aufgerufen, ihre Kontobewegungen im Blick zu behalten und verdächtigen Abbuchungen zu widersprechen. In diesem Fall müsse die Bank das Geld zurückbuchen.
Der Verlag hat dazu in einem Schreiben an seine Kunden betont, dass sie bis zu 13 Monate später noch gegen unzulässige Abbuchungen Widerspruch bei ihrer Bank einlegen könnten. «Seien Sie besonders wachsam, falls Sie jemand auf der Basis Ihrer Bankdaten per Post, E-Mail oder telefonisch kontaktiert», warnte der Verlag.







