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Weniger Kaufkraft trotz höherer Löhne

Die deutsche Wirtschaft boome, ist allerorts zu hören. Deshalb steigen auch die Einkommen. Doch mehr Kaufkraft entsteht trotzdem nicht, analysiert gerade der iw-Dienst aus dem Institut für Deutsche Wirtschaft. Im Gegenteil.

Die Kaufkraft fällt bei manchen Einkommen sogar zurück. Verursacher ist Vater Staat, der dabei kräftig verdient. Seine kalte Steuerprogression frisst den Lohnzuwachs oder drückt ihn sogar unter Vorjahresniveau. Der Dienst rechnet vor, dass ein verheirateter Facharbeiter, dessen Einkommen um 2,5 Prozent (Inflationsausgleich) von 43000 auf 44.075 angehoben wurde, am Ende des Jahres mit 138 Euro weniger dasteht, ein Kaufkraftverlust von 0,5 Prozent. Grund: Der Index des Einkommensteuertarifs wird nicht um die Inflationsrate angehoben.

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