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Thalia-Osterwerbung stößt bei Kirchen auf Kritik

Screenshot von der Thalia-Webseite

Die beiden „großen“ christlichen Kirchen in Bonn kritisieren die Thalia-Werbung zum „Osterhasen-Fest“ (Abb.). Angesichts der Werbebanner zum „Hasenfest“ und der „Aller-Ei“-Reklame „reagierten Menschen betroffen und entsetzt und fühlten sich in ihrem Glauben verletzt“ – so laut epd zumindest der Bonner Superintendent Eckart Wüster. Und der katholische Stadtdechant Wilfried Schumacher habe auf der Internetseite des Bonner Münsters angekündigt, er werde Thalia-Buchhandlungen boykottieren und an die Geschäftsführung des Unternehmens schreiben.

Thalia-Sprecherin Mirjam Berle ist mit den Kritikern längst in Kontakt und hat sich mit deren Bedenken auseinandergesetzt: „Bei denjenigen, die sich mit unserer aktuellen Werbung in ihrem christlichen Glauben verletzt fühlen, entschuldigen wir uns selbstverständlich und versichern ihnen, dass wir keinesfalls die Bedeutung dieses christlichen Hochfestes schmälern wollten. Das Feedback von Kunden, mit denen wir hierzu in den Dialog getreten sind, ist sehr positiv“.

Berle wirbt bei Kritikern um Verständnis, wenn nicht immer alles gelingt: „Wir möchten unseren Kunden Abwechslung bei der Werbegestaltung in unseren Buchhandlungen und im Online-Shop zu bieten, jedoch können wir dabei nicht immer den Geschmack aller Kunden gleichermaßen treffen. In diesem Jahr lag es uns am Herzen, Ostern als Fest für Kinder aufzugreifen, für die der Osterhase durchaus eine hohe Relevanz hat. Wir nehmen die Kritik dazu jedoch sehr ernst und berücksichtigen diese selbstverständlich für die Zukunft.“

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