Amazon ist mit dem Programm AmazonCrossing unter die Verleger gegangen. Dabei wählt Amazon Bücher aus dem internationalen Angebot, und lässt sie für den englischsprachigen Markt übersetzen. Bei der Auswahl greift Amazon unter anderem auf die Rezensionen von Nutzern zurück, berichtet die ZEIT.
Diese Bücher gibt es als Paperback bei Amazon, aber auch bei unabhängigen Buchläden im nationalen Handel. Oder gleich als digitale Ausgabe im Kindle-Store. Bislang wurden acht Bücher verlegt, weitere sind für den späten Frühling beziehungsweise Sommer geplant:
Verlage haben nach Angaben der ZEIT offensichtlich kein Problem mit dem neuen Konkurrenten. „Wir sehen AmazonCrossing als ganz normalen Verlag, auch wenn er sich aus einem Online-Buchhändler entwickelt hat. Wir waren und sind sehr froh, daß sich AmazonCrossing so dafür einsetzt, internationaler Literatur auf dem englischen Markt eine Chance zu geben,“ heißt es dazu aus der Lizenzabteiliung des dtv aus München.
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