Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) will die amerikanische Buchhandelskette Borders bis Weihnachten auf eigenen Beinen stehen, hat sich Chef Mike Edwards vorgenommen, dessen Unternehmen derzeit 182 Mio. Dollar Schulden hat.
Damit vertröstet er aber auch seine Gläubiger ein weiteres Mal. Edwards schloss nicht aus, dass bis zu weitere 75 Läden geschlossen werden könnten. Bisher sind schon 200 der 633 Filialen geschlossen. Ende April wolle Edwards ein neues Konzept vorlegen. Inzwischen erhalte die Kette immerhin wieder Bücher gegen Barzahlung, nachdem im Januar ein Lieferstopp verhängt worden war. Den neuen, hohen Kredit vom Januar sehen die Gläubiger inzwischen nicht nur positiv, er belaste Borders mit Gebühren, die das Weihnachtsgeschäft durchaus belasten könnten, fürchten sie laut FTD.