Den von der VGH-Stiftung ausgelobten und mit 15.000 Euro dotierten Preis der LiteraTour Nord 2011 erhält Iris Hanika. Die Autorin nimmt die Auszeichnung im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung am 14. April, 19.00 Uhr in Hannover entgegen.
Die Jury würdigt mit dieser Entscheidung Hanikas bisheriges Werk, vor allem ihren 2010
erschienenen Roman Das Eigentliche (Droschl). In diesem, so die Begründung der Jury, inhaltlich riskanten und formal mutigen Roman erzähle sie vom Verschwinden der Trauer über die lastende Hypothek des Holocaust und enthülle damit nichts weniger als ein Sozio-Psychogramm der bundesdeutschen Gegenwart.
Iris Hanika nimmt den Preis am 14. April 2011 in Hannover im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung entgegen, in den Räumen der VGH Versicherungen, Schiffgraben 4, (Haus D / Neubau). Beginn der Veranstaltung ist 19.00 Uhr. Die Laudatio hält der Journalist und Autor Andreas Platthaus, Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Iris Hanika wird eine literarische Kostprobe aus einem unveröffentlichten Werk geben.
Die seit 1992 bestehende LiteraTour Nord ist eine Lese-Tournee mit Wettbewerbscharakter
durch die norddeutschen Städte Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover, bei der jeweils sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus ihren neuen Büchern lesen. Die dortigen Universitäten, Literaturhäuser und Buchhandlungen veranstalten die Lesungen. Partnerin ist die VGH-Stiftung. Die 17-köpfige Jury setzt sich aus den Veranstaltern, den Moderatorinnen und Moderatoren sowie der VGH-Stiftung zusammen.
Mehr zur LiteraTour Nord finden Sie auf der Website www.literatournord.de