
Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
Zeit
„Immer ein bisschen zu laut“: In seiner Biografie rechnet Hans-Peter Riegel mit Jörg Immendorff ab. Credo: Wer nicht malen kann, muss fühlen, so Sven Behrisch über Inside Immendorff, Edition Braus
„Großes Gehirn und kleine Schrift“: Der französische Neurowissenschaftler Stanislas Dehaene zeigt in Lesen: Die größte Erfindung der Menschheit und was dabei in unseren Köpfen passiert, was mit uns Primaten beim Lesen passiert, Knaus Verlag.
Im Nachgang zum Wiener Opernball trifft die Taschenbuch-Empfehlung Karl Kraus, Das große Lesebuch bei Fischer:
„Einsam sind die Hochbegabten“: Der junge österreichische Autor Clemens J. Setz erzählt in Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes vom Leben auf den Isolierstationen unserer Gegenwart, Suhrkamp
Die Redaktion rät zu: Tony Judt, Dem Land geht es schlecht. Ein Traktat über unsere Unzufriedenheit, Hanser
Das Gedicht kommt aus dem Jahrbuch der Lyrik herausgegeben von Christoph Buchwald und Kathrin Schmidt, DVA
„Der Gefreite“: War Hitler im Ersten Weltkrieg der tapfere Frontsoldat, als der er sich später darstellte? Der Historiker Thomas Weber sorgt jetzt mit seinem Buch Hitlers erster Krieg für neue Diskussionen (Propyläen)
„Schnaps, aus dem Handtuch gekeltert“: Philippe Claudels Das Geräusch der Schlüssel erzählt vom Leben innerhalb und außerhalb des Gefängnisses, Friedenauer Presse.
Freitag
Das Ende vom Anfang: Der vergangenen Oktober gestorbene Thomas Harlan findet in dem nachgelassenem Buch Veit (Rowohlt) zum Thema seines Lebens zurück – und so etwas Ähnliches wie Versöhnung. Von Matthias Dell
Ergänzend dazu: Wer sagt noch seinen Satz? Filmemacher, Wüterich, Sohn, Autor, Verzauberer: tlink(www.freitag.de/harlan,Zwanzig Erinnerungen an Thomas Harlan von Menschen, die ihn auf ver schiedene Weise und zu verschiedenen Zeiten.