Seit einigen Tagen bietet Amazon Kindle Singles an: ein Markt für lange Reportagen, Essays und Erzählungen, berichtet das Magazin Meedia. Autoren reichen Texte ein, die für maximal fünf Dollar verkauft werden. Das Konzept scheint aufzugehen: die ersten Werke haben es in die Top 100 geschafft
Gedacht sei die Plattform für journalistische Texte, die für ein Buch zu kurz und für ein Magazin zu lang wären. 30.000 Wörter dürfen die Geschichten maximal lang sein. Kindle Singles dürfte vor allem für junge Autoren interessant sein, die sich darüber eine Fanbase aufbauen könnten, in der Hoffnung später mit einem richtigen Buch den großen Wurf zu landen, so Meedia und vergleicht dies mit dem Erfolg von Justin Bieber, der vom YouTube-Hit zum weltweiten Star avancierte. Investigative Journalisten hätten die Plattform, ihre Recherchen in epischer Breite wiederzugeben und damit ihren Aufwand gegenzufinanzieren. Da liegt die Überlegung nahe, dass Amazon auch Blogger auf sein Lesegerät holt, die auf diese Weise immerhin kleines Geld verdienen könnten.