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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Nobelpreis-Sekretär Peter Englund zofft sich mit einem Autor

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Es geht darum, alles offenzulegen“: Rechtzeitig zum 200. Todestag kann man den gesamten Kleist in zwei neuen Ausgaben nachlesen. Die Brandenburger Ausgabe dabei deutlich aufwändiger präsentiert aber bei dem deutlichen Preisunterschied (1884 € statt 128 €) ist auch die Müncher Ausgabe eine schöne Alternative. Brandenburger Ausgabe (Stroemfeld) und Münchner Ausgabe (Hanser)

„Wolfram Loetz erhält Kleist-Förderpreis“: Der 1981 in Hamburg geborene Autor Wolfram Loetz erhält für sein Stück Der große Marsch den Kleist-Förderpreis für Junge Dramatiker 2011.

„In zwei Welten lebend“: Ein guter Überblick über Bücher von und über Frauen aus dem muslimischen Kulturkreis bietet der Artikel von Canan Topçu.

„Lizenz zum Texten“: Autoren widmen sich Orten der nicht genutzten Möglichkeiten. Archiv verworfener Möglichkeiten. Fotos und Texte, Naomi Schenck, Ulrich Rüdenauer (belleville)

FR in der Schule
„Und täglich grüßt das Leben“: Wenn du stirbst, zieht dein Leben an dir vorbei, sagen sie, Lauren Oliver (Carlsen)

Magazin
Die zehn bestverkauften Belletristik-Titel der Woche in Deutschland – und ein Tipp:
Wo samstags immer Sonntag ist, Markus Flohr (Rowohlt)
„Weltende“: Jakob von Hoddis‚ Gedicht erschien heute vor genau 100 Jahren.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Anabolika für das lyrische Ich“: Ludwig Fels denkt in seinen neuen Gedichten, nicht immer ohne Selbstmitleid, über das Alter und den Tod, aber auch über die Liebe nach. Egal wo das Ende der Welt liegt, Ludwig Fels (Jung und Jung)

„Von der leichten Schwere der Liebe“: Eine schräge Hommage an die Liebe in Zeiten der Scheidungsrekorde mit peppigen Pointen. Unsere schönste Trennung, David Foenkinos (C. H. Beck)

Neue Sachbücher
„Ein gefährliches, ja frivoles Spiel“: Andreas Eicker fragt , wie sich das Strafrecht noch weiter flexibilisieren lässt. Die Prozeduralisierung des Strafrechts. Zur Entstehung, Bedeutung und Zukunft eines Paradigmenwechsels, Andreas Eicker (Nomos/Stämpfli)

Natur und Wissenschaft
„Was macht den Menschenaffen zum Menschen“: Menschenaffen wie wir, Jutta Hof, Volker Sommer (Edition Panorama)

Süddeutsche Zeitung

Die Stille hatte ein Zuhause: Robert Klanten, Lukas Freireiss Closer to God. Religious Architecture and Sacred Spaces (Gestalten Verlag).

Karl-Markus Gauß führt den Leser in einen ungeahnten Wald der Metropolen (Zsolnay).

Clotilde Schlayer Minusio. Chronik aus den letzten Lebensjahres Stefan georges (Wallstein).

Schon mit seinem Vorgänger gab es Ärger (der hielt alle amerikanischen Autoren zu doof für den Nobelpreis), jetzt legt sich der ständige Sekretär der Schwedischen Akademie Peter Englund mit Björn Ranelid an. Der hatte an der Dance Show Let’s Dance (bei der sich in Deutschland Heide Simonis so unglaublich blamierte) teilgenommen und gemeint, so ein Nobel-Sekretär können ruhig auch mal vor die Tür gehen und ein bißchen tanzen. Englund in seinem Blog: Wenn Ranelid so was tue, sei es schon recht, Hauptsache es halte ihn vom Schreiben ab. Was nun wieder Ranelid so richtig in Rage brachte – jetzt will er alle seine von der Akademie verliehenen Preise zurückgeben.

Financial Times Deutschland

Holtzbrinck will sein Internetgeschäft weiter mit einem neuen Investmentfond in Höhe von 180 Mio. Euro ausbauen. Damit wolle sich das Unternehmen an kleinen Internetfirmen beteiligen. Es ist der vierte Fond. Allerdings steige auch der US-Wagnis-Kapitalgeber Harbourvest mit ein.

Gemeldet wird, dass der Iran die Bücher von Autor Paolo Coelho verbietet.

Die FTD empfiehlt Bücher zum Feierabend und bewertet mit max. fünf Sternen:
> Clémence Gandillot: Die Wurzel des Lebens, Sanssouci (5 Sterne)
> Nick McDonell: Ein hoher Preis, Berlin, (4 Sterne)
> Colin Batemann: Ein Mordsgeschäft, Heyne, (3 Sterne)
> Bernhard Schlink: Sommerlügen, Diogenes (5 Sterne)

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