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Deutsche Bibelgesellschaft erhält zwei Mal „red dot“ für Neues Testament

Die Neue Genfer Über­setzung (NGÜ) hat gleich zwei Preise beim „red dot award 2010“ erhalten. Ausgezeichnet wurde die Ausgabe des Neuen Testamentes in den Kategorien „corporate design“ und „editorial“, die im Hause der Deutschen Bibelgesellschaft entstand.

Damit wurde die NGÜ bereits zum zweiten Mal prämiert. Bei einer Festveranstaltung im Casino Zollverein in Essen nahm Kreativdirektorin Eva Jung in Begleitung eines Vertreters der Deutschen Bibelgesellschaft die Preise entgegen. Mit ihrer Agentur „gobasil“ (Hamburg/Hannover) war Eva Jung für die Einführungskampagne und das Design des Neuen Testaments verantwortlich. Die NGÜ erscheint bei der Deutschen Bibelgesellschaft und der Genfer Bibelgesellschaft.

Begehrte Urkunde: Die DBG war unter den 10 Prozent
der Ausgezeichneten

Die Auszeichnung „red dot“ vergibt jährlich das Design Zentrum Nordrhein-Westfalen. An der Preisverleihung 2010 nahmen rund 900 Kreative sowie Vertreter aus Medien, Wirtschaft und Kultur teil. Bis zum 9. Januar sind alle prämierten Produkte in einer Sonderausstellung im „red dot design museum“ in Essen zu sehen. Zusätzlich gibt es eine Online-Ausstellung.

Die NGÜ erschien zur Einführung des Neuen Testaments mit einer als Notizbuch gestalteten Ausgabe, angelehnt an Reisetagebücher von Schrift­stellern. Entsprechend verfügt das Neue Testament über ein textiles Gummiband, einen roten Faden als Lesezeichen, Blankoseiten und eine Falttasche, zum Beispiel für Briefe und Merkzettel.

Die Neue Genfer Übersetzung ist eine sogenannte kommunikative Bibel­übersetzung und eine Leistung von Lektorin Dr. Hannelore Jahr. Dabei wird der Sinn des Originaltextes in einer modernen Sprache so verständlich wie möglich wiedergegeben. Der Text ist zudem mit ausführlichen Randnotizen versehen, die auf den Wortlaut des Urtextes, ver­schiedene Deutungen und Übersetzungsmöglichkeiten hinweisen.

Das Qualitätssiegel „red dot award communication design“ wurde nur an knapp zehn Prozent der Einsendungen vergeben. Der Art Directors Club Deutschland (ADC) prämierte die NGÜ bereits mit einem ADC-Nagel in Bronze und einer weiteren Auszeichnung.

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