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Vorlesetag in der siebten Auflage

Frankfurter Kinder beim Vorlesetag

9000 Vorlesungen bundesweit gab es heute, am siebten Vorlesetag in Deutschland. Die Stiftung Lesen und die Wochenzeitung DIE ZEIT hatten zu dieser Aktion aufgerufen, und es beteiligten sich so viele Menschen und Einrichtungen wie nie zuvor.

Überall fanden Vorlesungen statt – in Buchhandlungen, Schulen, Kindergärten, Bibliotheken und anderen Kulturinstitutionen, Interessierte konnten sich bereits seit Juli im Internet dafür anmelden.

In Frankfurt las Barbara Bromme ein selbst geschriebenes Märchen in der Kinder- und Elterneinrichtung MUKIVA vor. Hier konnten die kleinen Zuhörer nicht nur der phantastischen Geschichte der Murmelkönigin lauschen, sondern anschließend nach dem Vorbild aus dem Märchen selbst Murmelbilder anfertigen.

Frankfurter Buchhandlungen waren zu weiteren Vorlesaktionen mit Büchertischen vor Ort dabei, beispielsweise im Literaturhaus.

Ziel der Aktion ist es, das Vorlesen wieder stärker in den Familien zu etablieren – es ist heute keineswegs in jeder Familie selbstverständlich, dass den Kindern vorgelesen wird. Das jedoch ist ein wichtiger Schritt, um früh eine Beziehung zum Buch, zu Sprache und Bildung zu entwickeln.

JF

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