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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und alles über Schopenhauer

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Große Simon Wiesenthal-Biographie: das Buch von Tom Segev ist bei Siedler erschienen.

Annotationen
Denise Mina In der Stille der Nacht (Heyne).

Zum Beißen schön – Das große Fanbuch (Schwarzkopf & Schwarzkopf).

Eine nicht autorisierte Bruni-Biographie sorgt in Frankreich für Wirbel. Madame seien ein ziemliches Luder, steht da. unter anderem.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein Sparwelle für Bibliotheken? Da geht es mal wieder ans Kürzen. Also: Bildungsangebote werden weniger. Sarrazin würde sagen: Neue Chancen für Dummheit, oder?

150. Todestag von Arthur Schopenhauer. Edo Reents zeigt, was der Buchmarkt hergibt:

Otto A. Böhmer Schopenhauer oder die Erfindung der Altersweisheit (C.H. Beck)

Arthur Schopenhauer Ich bin ein Mann, der Spraß versteht (dtv).

Volker Spierling Kleines Schopenhauer-Lexikon (Reclam).

Arthur SchopenhauerSenilia (C.H. Beck).

Arthur Schopenhauer Über den Tod (C.H. Beck).

Volker Spierling Arthur Schopenhauer zur Einführung (Junius)

Robert Zimmer Arthur Schopenhauer (dtv).

Alles Fleisch ist Gras: ein Thriller von Christian Mähr bei Deuticke.

Ein chansonseliges Romandebüt: Rainer Moritz Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe (Piper): „ein Wellness-Roman für die Leserschaft ab 40“.

Süddeutsche Zeitung

„Der Besatzer im Inneren“: vor 80 Jahren erschein Siegmund Freuds Unbehagen in der Kultur, worin er die Wechselwirkungen zwischen individueller und kultureller Neurose untersuchte.

„Hohle Posen, böser Strich“: Manuel Fior hat Arthur Schnitzlers Fräulein Else bei Avant als Comic umgesetzt – „nicht nur kongenial, sondern dem Vorbild überlegen“.

„Die Ziffern der Schlangenuhr“: Adolph Muschg erzählt in seinem Roman Sax (C.H.Beck) vom Spätherbst der Achtundsechziger-Generation in der Schweiz

„Stoisch in die digitale Zukkunft“. Eine Spalte über eine Veranstaltung der Akademie des Deutschen Buchhandels, in der Verlagsvertreter und Rechtsexperten über den E-Book-Markt diskutierten. Birgit Menche (Rechtsanwältin beim Börsenverein) betonte mit Nachdruck, dass die Preisbindung auf das E-Book übertragen werden müsse, die Verlage mit der Preisgestaltung aber bei Hybridformen noch munter ausprobieren sollten. Beschwerden und Widerstand sollte man in Kauf nehmen, damit Paragraphenlücken geschlossen werden könnten.
Der englische Literaturagent Andrew Wylie erklärte die bisherigen Strukturen für überholt und forderte höhere Autorenhonorare für E-Books. Bonnier-Deutschland-Chef Hartmut Jedicke äußerte die Prognose, dass der Anteil der gedruckten Bücher bei 80 Prozent bleiben werde.

Die Welt

„Die Gischt und die Straßen“: Colm Tobins R oman Brooklyn (Hanser) berührt durch eine ruhige Beobachtungsprosa.

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