Der Julius-Campe-Preis, den der Hoffmann und Campe Verlag in diesem Jahr zum neunten Mal verleiht, geht diesmal an Elke Heidenreich.
Die Auszeichnung gilt Persönlichkeiten, die sich auf herausragende Weise literaturkritische und literaturvermittelnde Verdienste erworben haben. Der Preis ist mit 99 Flaschen edlen Weins und des bei Hoffmann und Campe erschienenen Faksimiles der „Französischen Zustände“ Heinrich Heines dotiert. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des Buchmesse-Empfangs des Verlags am Freitag, dem 8. Oktober, in der Alten Oper Frankfurt.
Die Begründung: „Elke Heidenreich vermittelt auf unnachahmliche Weise und auf allen Kanälen die Botschaft „Lesen macht Spaß!“. Mit ihrem Enthusiasmus, ihrer Liebe zur Literatur, ihrer Natürlichkeit, Geradlinigkeit und Profes sio nalität erreicht sie die Vielleser und Buchinteressierten auf der Suche nach neuer Leseinspiration und verführt jene, denen Bücher eher fern sind, zum Lesen. Für Autoren und Verlage sind ihr unermüd liches Engagement und ihr Beharren auf der Wirkungsmächtigkeit der Literatur nicht genug zu rühmen.“
Die Julius-Campe-Preisträger der vergangenen Jahre waren
2009: Elisabeth Niggemann
2008: Wendelin Schmidt-Dengler (posthum)
2007: Klaus Reichert
2006: Michael Naumann
2005: Jan Philipp Reemtsma
2004: Joachim Kaiser
2003: Heinrich Detering
2002: Martin Walser