Über die Zukunft des Buchhandels hat sich heute morgen die Rheinische Post gedanken gemacht. „Ein Buchkunde lädt sich morgens eine Leseprobe aufs Handy, bestellt das Buch und bekommt es um 19 Uhr geliefert; gleichzeitig ordert er für sein mobiles elektronisches Multibook die digitale Variante mit etlichen Links zu Zusatzinformationen, mit Textkommentaren von Community-Freunden, Bildern und Videos…
Dahinter stecken keine Wunschbilder von den Ureinwohnern des digitalen Universums, für die Autoren bestenfalls Content-Lieferanten sind. Das ist ein Szenario von Verlegern, die sich gedanklich und sehr ernst ins Jahr 2015 begeben haben. Wie real ist das, was längst theoretisch möglich ist?