Die E Ink Holding, die Firma, die die gleichnamige Technologie für die Displays des Kindle und auch der Sony-Reader entwickelt hat, reagiert auf den Marktdruck des iPads und will angeblich im Winter ein farbiges Display auf den Markt bringen.
Online-Nachrichtendienste zitieren E-Ink-Chef Scott Liu aus der taiwanischen IT-Fachzeitung Digitimes, wonach der chinesische Hardwarehersteller Hanvon noch in diesem Jahr E-Book-Reader mit einem Farbdisplay des taiwanischen Unternehmens E Ink auf den Markt bringen will.
Zweite Neuerung: Demnach werden die E-Ink-Farbbildschirme Touchscreens sein. Das Unternehmen setze dabei auf zwei verschiedene Techniken: auf kapazitive Touchscreens sowie solche, die mit einem elektromagnetischen Stift bedient werden. Diese Technik nutzen Hanvon und Samsung in ihren E-Book-Readern. Liu erwartet, dass 2011 jeder zehnte verkaufte E-Book-Reader einen Farbbildschirm haben wird. Derzeit testeten mehrere Kunden des Unternehmens die farbigen Displays, berichtet Liu. Bisher hatte nur Fujitsu einen Farbbildschirm auf E-Ink-Basis auf den Markt gebracht, der konnte sich aber bisher nicht durchsetzen, weil er zu teuer war. Auch über Neuentwicklungen bei Amazon wird seit Tagen spekuliert. Das könnte die Gerüchteküche weiter anheizen. Amazon hatte erst im Februar das Startup Touchco der New York University übernommen, das neue und kostengüstig produzierbare Techniken für berührungsempfndliche Bildschirme spezialisiert hat