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Bücher und Autoren in der ZEIT und im Rheinischen Merkur von morgen – und Daniel Kehlmann schreibt klarsichtig über Weltliteratur

Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT und im Rheinischen Merkur besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Zeit

Das Gedicht „Bilanz“ kommt aus Alfred Gong: Israels letzter Psalm. Gesammelte Gedichte, ausgewählt von Joachim Herrmann (Bukowiner Literaturlandschaft, Bd. 3); Rimbaud Verlag

In der Rubrik „Wir raten zu“ epfiehlt DIE ZEIT unter „Nicht hier, nicht jetzt“ Harald Welzer/Hans-Georg Soeffner/Dana Giesecke (Hrsg.) KlimaKulturen. Soziale Wirklichkeiten im Klimawandel, Campus

„Der begnadigte Vater“: Thomas Hettche hat eine klassische Novelle über das Mysterium der Elternliebe geschrieben. Sie liest sich wie ein Begleitwort zum Sorgerechtsurteil, so Jens Jessen (Kiepenheuer & Witsch)

„Voodoo-Dagmar“: An den Grenzen von Dichtung und Wahrheit befindet sich Norbert Gstreins „kunstvoll verhüllter Enthüllungsroman“ über die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz, so Hubert Winkels (Hanser).

„In der Umklammerung der Angst“: Moshe Zimmermann, Historiker in Jerusalem, beklagt in einer Streitschrift, dass Israel der Wille zum Frieden fehle, so Louisa Reichstetter über dessen Buch Die Angst vor dem Frieden bei Aufbau

Die Rezension für den Kriminalroman kommt unter der Überschrift „Entführt auf Gomera“. Frank Göhres Roman Der Auserwählte handelt über „sexuelle Befreiung“ und Kindesmissbrauch (Pendragon)

„Wasserscheue Männer Und lüsterne Undinen“: Andreas Kraß huldigt bei Fischer den Meerjungfrauen

„Luzide Freuden“: So klarsichtig lässt sich über Weltliteratur schreiben. Mit feiner Demut lobt Daniel Kehlmann in seinem neuen Essayband Lob über Literatur Schriftsteller bei Rowohlt.

Und in der KinderZEIT soll es morgen um Janne Tellers Nichts, was im Leben wichtig ist (Hanser) gehen.

Rheinischer Merkur

„Abenteuer eines jüdischen Bajazzos“: Karl Emil Franzos betrieb mit seinem 1893 vollendeten Buch Der Pojaz die Annäherung zwischen Juden und Deutschen in Galizien. Diese sensationelle literarische Neuentdeckung im Verlag Sankt Michaelsbund ist einzigartiges Zeugnis einer untergegangenen Welt.

„Schmucke Paläste für Lesefreunde“: Ein Prachtband stellt Geschäfte vor, in denen man stilvoll Literatur erwerben kann
Rainer Moritz, Reto Guntil: Die schönsten Buchhandlungen Europas. (Gerstenberg)

„Meister Proper glänzt im Schloss Bellevue“: Christian Wulff bringt vieles mit, um der Vertrauenskrise der Politik entgegenzuwirken
Armin Fuhrer: Christian Wulff, Olzog Verlag
Christian Wullf: Besser die Wahrheit. Ein Gespräch mit Hugo Müller-Vogg, Hoffmann und Campe

„Bibliothek des Grauens“: Hitler war ein ausdauernder Leser. Zu seinen Lieblingswerken zählten eugenische Schriften
Timothy W. Ryback: Hitlers Bücher. Fakelträger

„Nur ein Propagandatrick“: Wie war Hitler möglich?, fragt sich Ludolf Herbst. Seine Antwort: Die Nazis strickten die Legende vom charismatischen Führer und nutzten so messianische Erwartungen
– Ludolf Herbst: Hitlers Charisma, S.Fischer

Kurz besprochen wird unter:

> „Das war die Bonner Republik“: Thomas Brechenmacher: Die Bonner Republik, Bebra Verlag
> „Das verlorene Erbe des Ludwig E.“: Karen Ilse Horn, Die soziale Marktwirtschaft, Frankfurter Allgemeine Buch
> „Burgen und Whisky“: Baedeker Schottland, Mair DuMont

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