
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Kurz: Der Rheingau Literatur Preis geht in diesem Jahr an Jochen Schimmang für seinen Roman Das Beste, was wir hatten (Edition Nautilus) .
„Millimetergenau“: Sylvia Staude meint damit Jo Nesbøs „gut geölten Thriller Headhunter (Ullstein).
„Unschuldige unter sich“: Harry Nutt schreibt über die Untersuchung Ulrike Jureit/Christian Schneider zur Frage, „warum wir unsere Vergangenheit nicht aufarbeiten können“ (Untertitel) von Gefühlte Opfer (Klett-Cotta).
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Das Leben ist lesenswert“, findet Felicitas von Lovenberg und stellt zwölf Bücher vor (nicht alles Romane, wie sie im Vorspann verspricht), auf „die man sich jetzt schon freuen kann“: Die neuen Bücher von Martin Mosebach, Tom Rachman, David Levithan, Adam Thirlwell, Thomas Hettche, Fritz J. Raddatz, Ferdinand von Schirach, Ian McEwan, Colm Tóibín, Jonathan Franzen, Alan Pauls und Hilary Mantel.
Kurz auch hier: Der Rheingau Literatur Preis an Jochen Schimmang.
Unter NEUE SACHBÜCHER:
Ernst Horst schreibt über Udo Sautters „lehrreiche Kalendergeschichten aus dem Wilden Westen“ Wie man eine Postkutsche überfällt (Herder).
Literatur in der Beilage:
„Der junge Dichter als Gott, der alte als Landstreicher“: Der „deutsche Dichter Jan Wagner“ schreibt ausführlich über den „amerikanischen Lyriker Wallace Stevens.
„Das Bedürfnis nach Trost ist unersättlich“: Nicole Henneberg findet, mit Schwedische Hochzeitsnacht (Andere Bibliothek) ist in Stig Dagerman ein „großer Autor der Moderne wiederzuentdecken“.
„Es ist nicht gerecht, aber gut“: Martin Halter über Elisabeth Strouts Roman Mit Blick aufs Meer (Luchterhand), eine „Hymne aufs Leben“, “lebensklug und konservativ im besten Sinne“.
„Sprache, Körper,Tanz“ meint Nach den Diskotheken, Gedichte von Martina Hefter (Kookbooks) – „ein starkes Lyrikdebüt“.
Die Welt
Wieder sieben Seiten Bücher in der Beilage Die literarische Welt; die Titel hatten wir gestern gemeldet [mehr…].
Süddeutsche Zeitung
Ein Nachruf auf Gustav Stresow [mehr…], der dem Prestel Verlag „ein Gesicht gegeben hat“.
„Das magische Siegel“: Michael Brenner schreibt über Das Davidschild von Gershom Scholem, der enthüllt, dass „der sechszackige Stern kein uraltes jüdisches Zeichen“ ist (Jüdischer Verlag / Suhrkamp).
Kurz: Saramagos Erben sollen Steuern nachzahlen, die Hintergründe zur Meldung „Via Amazon“ hatten wir [mehr…] weit ausführlicher.