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Bücher und Autoren in der ZEIT, im Freitag und im Rheinischen Merkur von morgen – und weshalb die größten Reisen im Wohnzimmer erfolgen

Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT, im Freitag und im Rheinischen Merkur besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

DIE ZEIT

„Keine von uns“
Königin Luise von Preußen war ganz anders, als oft behauptet. Das zeige Daniel Schönpflug in einer „ausgezeichneten“ Biografie, meint Christopher Clark – Daniel Schönpflug: Luise von Preußen. Königin der Herzen(C. H. Beck)

Das Gedicht: „Schneckenwege“ aus Siegfried Marquardt: Manegenstaub (Donat Verlag)

In der Rubrik „Wir raten zu“:
Michel Matveev: Die Gehetzten
Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Rudolf v. Bitter (Weidle Verlag)

Kriminalroman
„Láska heißt Liebe“
Jiří Kratochvil: Das Versprechen des Architekten
Aus dem Tschechischen von Julia Hansen-Löve und Christa Rothmeier (Braumüller)

„Fülle des Lebens“
Fred Luks zeigt, wie man ohne schlecht gelaunte Predigten über Verzicht die Welt rettet, Mathias Greffrath rezensiert – Fred Luks: Endlich im Endlichen. Oder: Warum die Rettung der Welt Ironie und Großzügigkeit erfordert (Metropolis Verlag)

„Die Ferne, so nah“
Bernd Stiegler erklärt, weshalb die größten Reisen im Wohnzimmer erfolgen, Ronald Düker rezensiert – Bernd Stiegler: Reisender Stillstand (S. Fischer)

„Ewige Wahrheitssucher“
Natalja Kljutscharjowa hält der russischen Gesellschaft den Spiegel vor. Ein guter Roman sei daraus nicht geworden, erklärt Stefanie Flamm – Natalja Kljutscharjowa: Endstation Rußland
Aus dem Russischen von Ganna-Maria Baumgart (Suhrkamp)

„Es geht auch einfach“
Elizabeth Strout erzählt von der sanften Verzweiflung der Provinz, Eva Menasse rezensiert – Elizabeth Strout: Mit Blick aufs Meer
Aus dem Englischen von Sabine Roth (Luchterhand)

Rheinischer Merkur

„Bekenntnisse eines Reumütigen“: Der Trickbetrüger Luer Meyer musste 1855 als Resozialisierungsmaßnahme im Zuchthaus seinen Werdegang niederschreiben. Heike Talkenberger kommentiert die Aufzeichnungen als spannendes soziales Zeitdokument
– Heike Talkenberger (Hrsg.): Die Autobiographie des Betrügers Luer Meyer 1833-1855, Hahnsche Buchhandlung

„Gepflegte Langeweile“: Andreas Bernards Schickeria-Schelte
– Andreas Bernard: Vorn, Aufbau

„Utopien gegen Kriege“: Der französisch-libanesische Autor Amin Maalouf glaubt an eine bessere Weltordnung und sieht Europa als Vorbild. Auch auf Obama setzt er große Hoffnung
– Amin Maalouf: Die Auflösunfg der Weltordnungen, Suhrkamp

„Ein Arzt klagt an“: Michael de Ridder plädiert für menschliches Sterben – und geht entschieden zu weit
– Michael de Ridder: Wie wollen wir sterben?, Deutsche Verlags-Anstalt

Kurz besprochen wird unter:

> „Qualmende Schlote“: Horst Lang, Als der Pott noch kochte…, Schirmer/Mosel
>“ Literarische Annäherung“: Gregor Gumpert, Ewald Tucai (Hrsg), Ruhr.Buch. Das Ruhrgebiet literarisch dtv
> „Schimon Peres, ein Nationalist“: Tamar Amar-Dahl, Shimon Peres, Ferdinand Schöningh
> „Muslimische Menschenhändler“: Tidiane N’Diaye, Der verschleierte Völkermord, Rowohlt
> „Memoiren eines Verlegers“: André Scffrin, Paris, New York und zurück, Matthes & Seitz
>“Lateinamerikas schwerer Weg“: Stefan Rinke, Revolution in Lateinamerika, C.H. Beck
> „Wie Wirtschaftspolitik funktioniert“: Markus M. Müller, Roland Sturm, Wirtschaftspolitik kompakt, VS Verlag für Sozialwissenschaften

Der Freitag

Dirk Teschner „Der Kaufhallenpopliterat. Schrullige Geschichten und eine super Live-Performance waren früh das Markenzeichen von Peter Wawerzinek“: http://www.freitag.de/kultur/1028-der-kaufhallenpopliterat

Florian Schmid „Philosophie für die Hosentasche. Im strengen Sinn verdienen die meisten Taschenbücher ihren Namen doch gar nicht. Zum Beispiel das neue Buch von Slavoi Žižek…:“ http://www.freitag.de/kultur/1028-philosophie-f-r-die-hosentasche

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