
Zusammen mit seinem französischen Fachkollegen Alain Touraine wurde Bauman in der Sparte Kommunikation und Geisteswissenschaften ausgezeichnet.
Zur Begründung ihrer Entscheidung schreibt die Jury:
„Der Soziologe Zygmunt Bauman, in Polen geborener britischer Staatsbürger, der an Universitäten in zahlreichen Ländern gelehrt hat, hat den sozialen Status des postmodernen Menschen in einer instabilen Welt mit sich ständig wandelnden Werten eingehend untersucht. Im Rahmen seiner maßgeblichen Analyse dieser Realität prägte er den Begriff der ›flüchtigen Moderne‹ und stellte ihn in seinem gleichnamigen Buch pointiert dar“
Bauman und Touraine, als „zwei Repräsentanten der brillantesten intellektuellen Traditionen des europäischen Denkens, haben, unabhängig von einander, außerordentlich wertvolle konzeptionelle Instrumente zum Verständnis der sich verändernden und beschleunigenden Welt, in der wir leben, geschaffen.“
Der spanische Kronprinz Felipe, Prinz von Asturien, wird die Preise, die in acht Sparten vergeben werden und mit jeweils 50.000 € dotiert sind, im Herbst 2010 überreichen.
Seit Mitte der 1990er Jahre hat der Verlag des Hamburger Instituts für Sozialforschung zahlreiche Bücher des international renommierten Wissenschaftlers Zygmunt Bauman in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Zuletzt erschien in der Hamburger Edition im Herbst 2009 der Band Leben als Konsum.







