
Im Jüdischen Museum München fand gestern im Anschluss an die Buchvorstellung „Wunden, die nie ganz verheilen“ (Ravensburger) von Hermann Vinke eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion statt.
Oben saßen Rahel Salamander, Jack Terry, Ludwig Spaenle (Bayerischer Kultusminister) und Hermann Vinke sowie Stefan Sattler (Focus) als Moderator. Aus dem Publikum meldeten sich u.a. Hildegard Hamm-Brücher und Max Mannheimer.
Die zentralen Themen wurden ausführlich diskutiert: Was wird geschehen, wenn einmal keine Zeitzeugen mehr da sind? Wer wird letztlich die Deutungshoheit über die Erinnerungen an das Dritte Reich haben? Ist der Buchmarkt für Neuerscheinungen, die sich mit jüdischen Opfern beschäftigen, gesättigt?
Rahel Salamander registriert mit Sorge nicht nur weniger Publikationen zum Thema, sondern auch ein abnehmendes Medieninteresse und lobte das Engagement des Ravensburger Buchverlages.






